The Croods

Gestern haben wir den Film „The Croods“ geguckt – mit viel Spaß und deshalb gebe ich hier den Link dazu ein, damit Ihr Euch auch daran erfreuen könnt:

Ich weiß gar nicht ob das ein Film für Kinder oder für Erwachsene ist – für mich spielt das auch keine Rolle. Interessant war für mich der Sinn dahinter. Ja, ich bin jemand der in allem Sinn sucht – und ihn auch meistens findet. 😉

Der Film handelt von Höhlenmenschen im Übergang – wie ich es nennen würde – also evolutions-technisch…. Ev (die wahrscheinlich eine Jugendliche ist – die große Tochter) stellt gleich am Anfang ihre Familie vor.

Und dieser Anfang hat es mir besonders angetan, denn ich finde da sind sehr aktuelle Dinge erwähnt. Passt wunderbar auch bei vielen Menschen aktuell in die heutige Zeit.

Ev schildert wie ihre Familie ist: sie leben die meiste Zeit in einer dunklen Höhle und gehen nur raus, wenn sie was zu futtern brauchen. Sie leben in stetigem Gefühl von Angst…. alles ist verboten und gefährlich: Neugier, alles Neue ist schlecht und alles was Spaß macht ist verboten….

Doch dann wird ihre Höhle bei einem Erdbeben zerstört und nun gilt es sich zu verändern, das Alte funktioniert nicht mehr und das Neue macht Angst.

Sehr ulkig und lustig alles – viel Spaß damit!

 

 

Warum wir nie wieder zurück wollen

Wir sind in Bayern (Oberbayern) geboren und dort die ersten 8 Jahre geblieben und haben dort in der Nähe von München gelebt – bis auf ein kurzes Intermezzo von einem Jahr als wir in den tiefsten Bayr. Wald in die Einöde gezogen sind. Dann sind wir nach Österreich nahe bei Hitlers Geburtsort gezogen, für weitere 6 Jahre. Mein Stiefvater war Österreicher und er wurde vom Deutschen Staat ausgewiesen (weil er dem Deutschen Staat zur Last fiele, wahrscheinlich weil er von meiner Mutter und ihrer Arbeit ernährt wurde und des öfteren wegen Kindesmisshandlung von unseren Nachbarn angezeigt worden ist. Meine Mutter war da noch nicht bereit ihn zu heiraten).

Weder Bayern noch Österreich sind Orte der Kindheit, in denen wir wieder wohnen möchten. Wir sind heimatgeschädigt. Niemals! Schon eine Begegnung mit bayrisch sprechenden Menschen hier oder gar ein Besuch bei meiner Schwester in Passau, machen mir komische Gefühle. Dort fühle ich mich wie ein Fremdkörper und wenn ich geballt die Sprache um mich herum höre – fühle ich mich wie auf einem fremden Planeten oder in einem komischen Theaterstück.

Am Ende seines Lebens zieht es einen dahin wo man geboren worden ist – hört und liest man oft. Mit Sicherheit wird das bei mir nicht so sein. Eine Sterbebegleitung mit bayrischem Slang würde mich wahrscheinlich sehr beunruhigen. Vielleicht sollte ich das in meiner Patientenverfügung festhalten.

Schlechte Erfahrungen in der Kindheit sind sehr prägend und wirken unvergesslich, ich denke sogar, dass sie sogar bleibend sind, selbst wenn man dement wird oder die Alzheimerkrankheit bekommt. Solche üblen Erfahrungen graben sich tief ins Gehirn und die Seele ein.

Schlaflose Nächte

das war jetzt schon die 2. Nacht, in der ich wegen Gedankenkarussels nicht einschlafen konnte. Die Empörung über unser seltsames Gesundheitssystem hat mich wachgehalten.

Bislang habe ich jede Woche (seit meinem Unfall) Krankengymnastik bekommen (außerhalb des Regelfalls) und die brauche ich auch, weil ich durch dieses Titangerüst das meine Wirbelsäule zusammenhält in meinen Bewegungen ziemlich eingeschränkt bin, aber manchmal doch kleine Drehungen, Erschütterungen, Beugungen …. nicht verhindern kann, und dann tagelang Schmerzen davon ernte. Diese Schmerzen wiederum zwingen mich in Schonhaltungen, die ich selber nur noch durch Schmerzmittel auflösen kann – meine KG-Frau kann das aber auch ohne Tabletten – ohne Leberschädigung.

Ohne diese wöchentliche „Wiederinstandsetzung“ wäre ich wieder im Kreislauf der Schmerzen und Tabletten gefangen.

Jetzt hat die Krankenkasse wieder „eine Neuerung“ rausgebracht: dass man nicht länger als ein Jahr lang  hintereinander KG verschrieben bekommen kann. Das stürzt mich in gefühlsmäßige Empörung und meine Existenzangst wird wieder angetriggert. Jetzt wo ich aus eigener Kraft und Bemühung endlich wieder auf einem lebensfrohen Niveau bin droht mir wieder ein Leben in Schmerzen. Dass das auch für die Seele nicht besonders erbaulich ist – ist wohl jeden klar.

Im Gespräch mit dem Hausarzt, der auch etwas von zuwenig Budget faselte, kamen natürlich wieder einige Verteidiger raus, die ziemlich sarkastisch wurden. Lange waren sie nicht mehr da. Meine Empörung vergrößerte sich noch mehr, als ich den Arzt fragte was das für eine Milchmädchenrechnung der Kassen wäre, wenn ich wegen einer Verschlimmerung, die durch eine ausfallende KG entstehen würde, eine Reha beantragen müsste (die ja viel mehr kosten würde) – wo er eiskalt antwortete – dass ich die gar nicht bewilligt bekommen würde, weil ich ja Rentnerin wäre.

Das Ganze beschäftigt mich des Nachts in meinen schlaflosen Stunden.

Bloggen – um sich weiter zu entwickeln

Für mich ist Bloggen ganz wichtig geworden! Vorteile sind:

  1. es ist ein erweitertes Tagebuch – stetig nachlesbar  (besser lesbar jedenfalls als ein mit Hand geschriebenes Tagebuch – bei meiner Sauklaue) und wiederholtes Nachempfinden von früheren Zeiten – und die Wachstumsfortschritte kann man so sehr gut nachvollziehen (evtl. auch ständige Wiederholungen und Stillstand sind so zu bemerken)
  2. Wenn andere kommentieren, ist das anregend – ebenso wie das Lesen anderer Blogs. Voraussetzung sind natürlich konstruktive wohlwollende Kommentare und interessante, weiterführende Blogthemen.
  3. Die Anregungen aus konstruktiven Kommentaren sind sehr Blickwinkel erweiternd für mich oder auch Bloginhalte, die andere als die gewohnten Erfahrungen vermitteln, sind ebenso gut geeignet seinen Horizont zu erweitern und von anderen zu lernen.
  4. Verändert sich bei einem Selbst sehr viel, passen oft die alten Blogantworten von anderen nicht mehr. Dies ist der Fall, wenn die Entwicklungswege stark auseinander gehen und andere den neuen Weg nicht nachvollziehen können oder wollen, weil sie in einem völlig anderen Welt leben. Wenn das passiert, dann muss man sich auf Angriffe gefasst machen, das muss man wissen und es nicht persönlich nehmen.
  5. Das Gute am Blogschreiben ist der Papierkorb. Dort kommen sofort alle unkonstruktiven, besserwisserischen, bösartigen, völlig danebenen Kommentare -noch bevor sie veröffentlicht werden – hinein. Man kann sich auch ganz leicht von diesen Bloggern entfolgen und nicht sein Herz damit beschweren, damit braucht man sich nicht gedanklich weiter zu beschäftigen. Man ist nur für sein Leben und seine Weiterentwicklung verantwortlich, nicht für das der anderen. Seine eigenen Erfahrungen mitzuteilen – ist das Recht jedes Bloggers – dafür angegriffen zu werden – ist eine Frage der Persönlichkeitsstruktur dieses Angreifers und nicht mein Problem sondern dessen.
  6. Ich nehme mir aus den Beiträgen und Kommentaren, was für mich brauchbar ist und habe es nicht mehr nötig andere überzeugen zu wollen – denn jeder ist für sich selbst verantwortlich – auch im Blog.
  7. Die Schilderung eigener Erfahrungen in Blogbeiträgen bringen mit sich, dass man sich in der schriftlichen Form weitaus tiefer gehend mit den jeweiligen Themen beschäftigt – als sie nur gedanklich kurz durchzugehen, solche verflüchtigen sich meist ziemlich schnell – etwas niederzuschreiben, in eine sichtbare Form zu bringen ist bleibender, hat mehr Gewicht und man steht dazu.
  8. Ich sehe das Blogbeiträge schreiben als Mittel um sich zu entlasten, von evtl. Problemen im Augenblick, als Möglichkeit den Kopf wieder frei zu kriegen und es kommt mir vor wie so ein Haufen von vielen Puzzleteilen, die sich mit jedem in die Hand genommenen Puzzleteil, einen Platz sucht wo es hingehört und irgendwann ergibt es ein schönes, buntes, ganzes Bild.
  9. Eigene Erfahrungen weiterzugeben ist ebenso sinnvoll, wie andere Erfahrungen zu lesen und in sich aufzunehmen und sich darüber Gedanken zu machen.
  10. Bei all dem nützlichem des Bloggens – sollte man doch nicht vergessen, dass es auch noch das Leben draußen in der Welt gibt, in der man all die gewonnenen Einsichten auch mutig lebt.                                                                                                        Oscar Wilde sagte einmal: „Man sollte nie ohne ein gutes Buch aus dem Haus gehen, ich habe immer mein Tagebuch bei mir!“

Was die Seele stark macht

Wie gut, dass ich bei Vergißmeinnicht auf diese Sendung gestoßen bin. Das war wirklich sehr erhellend und bestätigend für mich. Ich würde das total unterschreiben, denn ich lebe das jetzt ja schon ein halbes Jahr alles, was da beschrieben wird (und worüber ich auch in meinem Blog schon vor Wochen und Monaten geschrieben haben – von meinen Erfahrungen. Ja, wir können auch ohne Therapie Resilienz entwickeln und stärker werden. Aber es kommt halt drauf an wo wir den Fokus haben.

Bei Vergissmeinnicht (auch in den darauf folgenden Kommentaren) kann man sehr gut sehen – wohin der Fokus auch gerichtet werden kann und wie der Mechanismus funktioniert – durch den in die andere Richtung – der Schwächung dieser inneren Kraft – gerichteten Fokus.

Planet Wissen: Sendung über Resilienz

Seltsames Plakat von der CDU in Berlin Britz

Da steht schwarz auf weiß in Berlin auf einem Plakat in Berlin Britz:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article200866042/Berlin-Britz-CDU-waehlt-drastische-Worte-gegen-Drogendealer.html

„Dealer verpisst euch!

Wir sehen euch

wir rufen die Polizei

Wir klauen euren Scheiß aus euren Verstecken.

Haut ab!

Wir wollen Euch nicht in Britz!“

Also da juckt es mich in den Finger, ein anderes Plakat zu schreiben:

Unfähige Politiker verpisst Euch!

Wir sehen Euch und hören Eure Lügen

Wir wollen wollen Euch nicht

Wir zerren Euch aus den heimlichen Verstecken.

Haut endlich ab

und lasst die Menschen mit gesunden Menschenverstand an die Macht

Wir wollen so ein verlogenes Deutschland nicht!!!

 

 

 

Neurographik – Bild 3

Nun kann ich das ja verraten – das Veränderungs-Thema war Grenzen. Leute die Viele sind haben ja wahrscheinlich meist Probleme mit Grenzen. Deshalb habe ich wohl auch bei den Neurographik Bildern immer den Impuls gehabt außen herum eine Begrenzung zu malen.  Jetzt habe ich bei Jänicke auch ein Video gefunden, wo sie auch ein (begrenztes) Neuro-Mandala zeigt – angeschaut, in der sie ein Bild für die Welt zeichnet – sowas kann man auch für die Innenwelt benutzen sagt sie: füge es unten noch ein:

Aber erst mal mein 3. Bild:

Bild3Neurographik.jpg

Im ersten Bild der Schmettering ist die Begrenzung noch nicht so klar

Im zweiten Bild Eeleefant ist die Abrenzung schon deutlich sichtbarer und nur mit chaotischen ‚Tentakeln‘  auf einer Seite nach außen abgebildet.

Das dritte Bild zeigt deutlich ein klareres Bild meiner Grenzen (Nur ein kleiner Kreis ist hier ausgeschlossen, der ausgrenzende Umwelt bedeutet und das ist gut so). Die Tentakel sind nicht mehr suchend (nach Orientierung) nach außen gewendet sondern sind da – bereit Verbindung nach außen aufzunehmen, wenn die Innengrenzen das zulassen und die äußeren Kontakte zu anderen Personen passen.

Den größten Kreis bildet das Alte (es ist nach wie vor wichtig, dient dazu meine ganzen Erfahrungen zu wahren und zu schätzen). Er hat Verbindung zu vielen Kreisen um ihn herum – er ist aber eintönig (weiß). Unterhalb in der Mitte ist der kleine Kreis (gelb) und steht für Neues bzgl. dem Grenzthema, er wird mit der Zeit größer werden und wachsen. Der neue Kreis hat Verbindung zu fast allen anderen Kreisen und Feldern, da ist es bunt, nicht mehr eintönig weiß sondern lichtgelb und voller Energie.

Diesmal habe ich auch gemischte Farbenstifte verwendet.  Ohne das untere Filmchen gesehen zu haben mit der Darstellung der (Innen-Außen) Welt habe ich intuitiv alles ‚eingerahmt‘ und das ist eigentlich auch bei meinem weiteren Wachstumsprozess im Punkt ‚Grenzen‘ genau das, was ich anstrebe: Erst mich innerhalb meiner Grenzen spüren und kennenlernen und mich nicht von Außen irritieren lassen, die Vielfältigkeit sollte aber erhalten bleiben und Störungen (Zweifel, Kritiken, Verwirrungen, Personen, die zur Zeit eher den Prozeß stören) sollten draußen gehalten werden – siehe unten den kleinen Kreis, der außerhalb liegt. 

Interpretationen kann nur jeder selbst für sich in den Bildern entdecken bzw. gesehen werden. Es geht nicht um die Schönheit sondern den Ausdruck und so wie Jänicke das oft in ihren Filmchen erwähnt – es ist individuell und soll aus der Intuition entstehen.

Es ist ein wunderbares Zeichenspiel, das uns unser Anliegen spielerisch und entspannend näher bringt, mehr von uns verrät (wo wir grad stehen).