Das größte Hindernis

Diesen Beitrag habe ich gerade unter meinen Entwürfen entdeckt und er ist so wichtig und gehört zu diesem Blog hier besonders – weil es um Neues Lernen geht.

Ein ganz wichtiges Kapitel von Tolles Buch „Jetzt“ – besonders für mich, die mit der Diagnose DIS/DDNOS u.ä. bezeichnet wurde.

Du bist nicht Dein Verstand.

Wenn jemand zum Arzt geht und sagt: Ich höre eine Stimme in meinem Kopf‘, so wird er oder sie, höchstwahrscheinlich an einen Psychiater überwiesen. In Wirklichkeit ist es so, dass fast jeder eine oder mehrere Stimmen in seinem Kopf hört. Die unwillkürlichen Gedankengänge, von denen Du noch nicht weist, dass es in Deiner Macht steht sie anzuhalten, ständige Monologe oder Dialoge. Sicher bist Du schon Verrückten auf der Straße begegnet, die unaufhörlich mit sich selber reden oder murmeln. Das ist gar nicht so verschieden von dem, was Du und die anderen ‚Normalen‘ tun, Ihr tut es nur nicht laut. Die Stimme spekuliert, urteilt kommentiert, vergleicht, mag nicht usw. Die Stimme hat nicht unbedingt mit der Situation zu tun, in der Du Dich gerade befindest. Es kann sein, dass sie die nahe oder ferne Vergangenheit wieder aufleben lässt oder für mögliche Situationen in der Zukunft schon mal übt. Dabei stellt sie sich oft vor, dass Dinge schief gehen, dass Dinge schlecht ausgehen – das nennt man sich sorgen. Manchmal wird diese Tonspur mit Bildern begleitet, wie im Kino. Selbst wenn diese Stimme in der augenblicklichen Situation Relevanz hat wird sie Interpretationen anbringen, die sich an der Vergangenheit orientieren, das geschieht weil diese Stimme zu Deinem Konditionierten Verstand gehört, die aus Deiner gesamten Vergangenheit entstanden ist und aus den von Dir geerbten Verstandesmustern. Du siehst und beurteilst die Gegenwart durch die Augen der Vergangenheit, das verzerrt die Sicht völlig. Es ist nicht ungewöhnlich, dass diese Stimme zum größten Feind eines Menschen wird. Viele Menschen leben mit einem Peiniger im Kopf, der sie ununterbrochen angreift, bestraft und ihnen die Lebensenergie abzieht. Hier liegt die Ursache für unzähliges Leid, für Unglück und auch für Krankheit.

Die gute Nachricht ist, dass Du Dich von Deinem Verstand befreien kannst, das ist die einzig wahre Befreiung. Du kannst gleich jetzt den ersten Schritt darauf tun. Fange an die Stimme in Deinem Kopf – so oft Du kannst – zu hören, sei besonders aufmerksam bei allen sich wiederholenden Gedankenmustern, diese alten Schallplatten, die seit vielen Jahren schon in Deinem Kopf gespielt wurden. Das meine ich mit ‚den Denker beobachten‘. Ich könnte auch sagen: Höre die Stimme in Deinem Kopf, sei als Beobachter gegenwärtig. Wenn Du dieser Stimme zuhörst, dann tue das vorurteilslos, verurteile oder verdamme nicht was Du hörst, denn das würde bedeuten, dass die Stimme wieder zur Hintertüre hereingekommen ist. Du wirst bald erkennen – da ist die Stimme und da bin ich und ich höre ihr zu. Beobachte sie. Dieses Erkennen von ‚Ich bin‘, dieses Gefühl von eigener Gegenwärtigkeit ist kein Gedanke, es hat seinen Ursprung jenseits des Verstandes.

Wenn Du also einem Gedanken zuhörst, dann bist Du Dir eines Gedanken bewusst und sogleich auch Deiner Selbst – als Zeuge dieses Gedankens. Eine neue Dimension der Bewusstheit ist entstanden. Der Gedanke verliert so an Macht über Dich und lässt schnell nach, denn Du verstärkst den Gedanken nicht mehr durch Deine Identifikation mit ihm. Dies ist der Anfang vom Ende des unbeabsichtigten und zwanghaften Denkens. Wenn ein Gedanke nachlässt entsteht eine Unterbrechung im Strom der Gedanken, eine Lücke von ‚No-mind‘. Zunächst werden diese Gedanken kurz sein, ein paar Sekunden vielleicht, aber allmählich werden sie länger. Wenn diese Lücken stattfinden, dann fühlst Du eine gewisse Stille und einen Frieden in Dir, das ist der Beginn Deines natürlichen Zustands Deines ursprünglichen Seins, das normalerweise vom Verstand getrübt ist. Durch üben wird sich dieses Gefühl von Stille und Frieden vertiefen. Du wirst auch eine feine Austrahlung von Freude aufsteigen fühlen – von tief innen, die Freude des Seins. Im Zustand innerer Verbundenheit bist Du wesentlich aufmerksamer, wacher, als wenn Du mit Deinem Verstand identifiziert bist. Du bist dann völlig in der Gegenwart und auch die Schwingung des Energiefeldes, welches den physischen Körper am Leben erhält, wird erhöht.“

Ich vermute, dass mein stetes Hören von Solfeggio Frequenzen, die ja auch die Schwingung erhöhen, sein übriges dazu taten, dass ich mich so schnell und wesentlich verändern konnte. Übrigens höre ich die nach wie vor täglich – jetzt nicht mehr eine einzige der Schwingungen 30 Tage lang, (ich habe sie alle durch) sondern je nach Wahl, denn jede Frequenz hat ja seine eigene Wirkung.

Wertvolle Bücher

Die beiden Bücher von E. Tolle sind in der Tat sowas wie „Erwecker“ um mehr Bewusstsein zu entwickeln. Jedenfalls hat er bei mir das erreicht. Aber hört, wie Tim von „Unendlichsein“ das erlebt hat:

Also bei mir hat E. Tolle nie diese Wirkung ausgelöst, dass ich unser EGO als Feind empfunden habe. Diese Einschätzung ist mir nicht passiert. Vielleicht habe ich es da deshalb leichter gehabt, weil ich so viele Verteidiger-Anteile in mir hatte, mit denen ich mich sehr – (von der Diagnose DIS her) – auseinander setzen musste, die ich ja auch als Feinde wahrgenommen habe und sie versucht habe zu bekämpfen – und die wurden dann dadurch immer stärker – ich konnte sie nicht schwächen. Erst als ich begriff [und mehr verstand, mehr Bewusstsein entwickelte], dass sie eigentlich nur Gutes wollten, nämlich mich verteidigen, unser Überleben sichern wollten, lösten sie sich auf und verschwanden mehr und mehr).

Nun betrachte ich mein EGO mehr als Anzeiger, und wie ich mit Hilfe von meinem neuen Bewusstsein (dank Tolle), erkennen kann wo ich mich von früheren Glaubensmustern, Glaubensätze, altem Denken, immer noch beeinflussen lasse – obwohl es heute nicht mehr ums Überleben geht und ich differenzieren gelernt habe, das manch früher Gelerntes, früher Geglaubtes nicht mehr gültig ist und auch oft nie gültig war, weil meine Eltern, Lehrer, Gesellschaft …. in mich Sätze, Verurteilungen, Meinungen pflanzten, die schädlich waren und nicht der Wahrheit entsprachen.

So lernte ich mit Hilfe (vor allem von Tolles „eine neue Erde“) zu begreifen, woher unser Leid und unsere Entfremdung von unserem wahren Sein – herkam und kann so ein neues positiveres Denken etablieren. Zwar sind diese alten Denkmuster sehr zäh und man muss wirklich aufmerksam bleiben und eine Weile nicht nachlassen, aber es ist zu schaffen, in uns ein echteres Menschen- und Weltbild zu schaffen. Es lohnt sich wirklich diese Arbeit zu leisten.

Fütterung

Nein, ich füttere mein EGO nicht mehr mit negativen Gedanken, mit Dramen, mit Horrorfilmen im Fernsehen oder im Kopf, …. ich gebe ihm kein Futter mehr, indem ich mich selber tiefstaple oder über andere erhebe…. Nein, ich bin nichts besonderes, weil ich eine harte Kindheit und Jugend hatte, weil ich viel gelitten habe, weil ich viel an mir arbeite, mehr hinterfrage, mehr lerne, mehr Bewusstsein entwickle….

Die meisten Leser hier werden die Metaphergeschichte von den 2 Wölfen kennen – der Wolf, den Du fütterst, der wird groß und immer stärker. Also füttern wir doch unseren Wolf mit dem, was unser Leben konstruktiver macht und nicht den EGO-Wolf, der immer hungrig ist und mit Sachen gefüttert werden will, der ihn stärker machen würde und Macht über uns ausübt auf destruktive Weise.

Alle Menschen müssen irgendwann die Naturgesetze, die hermetischen Gesetze begreifen lernen, sehen dass wir alle in Wirklichkeit eins sind. Alle Menschen müssen sich irgendwann weiterentwickeln und lernen. Alle Menschen haben die gleichen Grundbedürfnisse, wir wollen geliebt, geachtet, ernst genommen werden, wir wollen keinen Hunger haben, ein Dach über dem Kopf, nicht frieren und gesund sein. So unterschiedlich sind wir nicht – jeder ist da wo er grad sein muss, da wo er die Erfahrungen machen kann, die er braucht für seine Weiterentwicklung.

Eine alte Dame, die ich vor vielen Jahren betreut habe und die inzwischen gestorben ist sagte zu mir: „Wir sind so angelegt uns weiter zu entwickeln, wir können höchstens eine Weile bremsen oder sehr langsam gehen, aber wir müssen alle an das gleiche Ziel.“

Hier ein Teil des Textes über das EGO aus spirituelles Erwachen 

nicht nur Eckart Tolle schreibt über das EGO und das geistige Erwachen – bei den Philosophen, geistigen Lehrern, in der Literatur….. findet man überall ähnliches.

Illusionen und das Ego

Beim Erwachungsprozess erkennst du nicht nur den illusorischen Charakter vergangener Erfahrungen und zukünftiger Vorstellungen, vor allem wirst du dir auch deines Ego bewusst.

Dabei ist es wichtig, es nicht zu bekämpfen oder probieren, es zu zerstören. Allein der Wille, das Ego besiegen zu wollen, ist Teil des Egos – einfach nur ein anderer Aspekt davon. Es bringt nichts Positives, wenn ein Gedanke gegen einen anderen Gedanke Krieg führt.

Das Ego ist Teil der menschlichen Erfahrung und ein wichtiges Hilfsmittel, um sich in dieser Welt zurecht zu finden. Die wahre Transzendenz besteht darin, es zu erkennen und zu akzeptieren. Durch die simple Bewusstwerdung und Beobachtung, hat es keine Macht mehr über dich. Dem wirst du dir klar.“ 

Rollenspiele – Die vielen Gesichter des EGO

Fortsetzung von E. Tolles „Eine neue Erde“: (Nahrung für das EG0)

Ein EGO, das etwas von einem anderen EGO will und wer will das nicht – spielt normalerweise eine bestimmte Rolle, damit seine Bedürfnisse befriedigt werden. Sei es materieller Gewinn, ein Gefühl der Macht, Überlegenheit oder Besonderheit oder irgendeiner Art von physischer oder emotionaler Befriedigung. Für gewöhnlich ist es den Leuten überhaupt nicht bewusst, welche Rollen sie spielen – sie sind diese Rollen. Weiterlesen

Dramatik und Frieden

Aus Eckart Tolles „Eine neue Erde“(Untertitel: Bewusstseinssprung statt Selbstzerstörung)

Tolle versucht in dieser CD bzw. seinem Buch Lösungen zu präsentieren, wie wir Menschen aufhören können weiterhin uns gegenseitig, uns selbst und unsere Erde zu zerstören. Er zeigt das Warum auf – warum dies alles auf unserer Welt geschieht, was die Ursachen sind und weiß auch Wege daraus.

Heute geht es um Dramatik und Frieden

„Es gibt niemand, der sich nicht Frieden wünscht, aber irgend etwas in Dir ist auch auf Dramatik aus – auf Konflikt. Im Augenblick kannst Du es vielleicht nicht fühlen. Wahrscheinlich bedarf es einer bestimmten Situation oder auch nur eines Gedankens, um eine Gegenreaktion in Dir auszulösen. Jemand beschuldigt Dich der einen oder anderen Sache, würdigt Dich nicht angemessen, dringt in Dein Revier ein, zweifelt an Deiner Handlungsweise oder streitet mit Dir um Geld…. Kannst Du die gewaltige Energiewelle spüren, die dann läuft, die Angst, die sich möglicherweise hinter der Maske von Wut oder Feindseligkeit verbirgt? Kannst Du hören wie Deine Stimme  hart und schrill wird, manchmal auch lauter und tiefer? Bist Du Dir bewusst, dass Dein Verstand auf Hochtouren läuft, um Deine Position zu verteidigen, sich rechtfertigt, bereit macht anzugreifen oder zu beschuldigen? Mit anderen Worten, kannst Du in diesem Augenblick aus Deiner Unbewusstheit erwachen? Kannst Du spüren, dass etwas in Dir auf Krieg aus ist – etwas, das sich bedroht fühlt und das um jeden Preis überleben will? das die Dramatik liebt, weil es in diesem Theaterstück seine Identität als Sieger behaupten will? Merkst Du, dass etwas in Dir lieber Recht behalten will, als in Frieden zu sein?“

In meiner Zeit als ich mich noch als DIS-Diagnostizierter betrachtete, waren es die anderen, die mich triggerten (natürlich unrechtmäßig so fühlte ich es, obwohl mich im Grunde jede neutrale Person durch irgendwas triggern konnte, was sie gar nicht beabsichtigte) Und wenn wir solche Trigger dann erlebten und nicht unsere Gegenüber verantwortlich machten, so glaubten wir als Viele, dass unsere Täter aus der Vergangenheit uns das angetan hatten. Ich sagte sogar zu meiner besten Freundin immer, wenn aufgrund von Triggern oder scheinbaren Provokationen, immer wenn wir stritten: ich wäre nicht schuld, ich hätte mich nur verteidigt.  Es war eine schöne bequeme Ausrede, dass wenn die Verteidiger in mir auf dem Plan getreten waren (und da erkenne ich mich total wieder wie Tolle das ausdrückt – meine Stimme wurde dann ganz hart, tief und laut und ein verbaler Verteidigungsrausch in Worten fing an – . Das war übrigens das erste, was ich in Griff bekam, indem ich aufpasste wie meine Stimme war, wenn meine Verteidiger erschienen, so konnte ich sie langsam bemerken bzw. konnte ich die Rückmeldungen über meine Stimme überhaupt erst wahrnehmen. Mir wurde bewusst an welchen Stellen sie regelmäßig von mir Besitz ergriffen und mir mein Verstand oder mein EGO mir vorgaukelte, die ‚Angreifer‘ wären Schuld. Es passiert mir immer noch, aber es ist schon viel besser geworden und die Texte von Tolle bringen noch mehr Licht in dieses Thema. Auch das Rechthabenwollen kennen wir sehr gut und auch dieses Gefühl – es gehe dabei um Leben und Tod.

Alle Menschen kämpfen damit und Tolle beleuchtet das später auch noch mehr, woher das kommt, dass wir so reagieren. Das ist nicht nur das Thema von Vielen mit DIS und Co-diagnosen. Es ist nicht etwas so besonderes.

Der Ursprung der Angst – E. Tolle

Ein so sehr wichtiges Thema im Zusammenhang mit Schmerz: Eckhart Tolle schreibt dazu in seinem Buch: Jetzt

Angst ist ein Teil der Ursache unseres grundlegenden Schmerzes. Ich werde oft gefragt: Ist gesunde Angst nicht auch ein Selbstschutz? z.B. sagte jemand: wenn ich keine Angst  vor dem Feuer hätte, würde ich vielleicht die Hand hinein halten und verletzt werden. Nicht weil du Angst hast hältst du die Hand weg vom Feuer, sondern weil du weißt, dass du dich verbrennen würdest. Du brauchst keine Angst um unnötige Gefahr zu vermeiden, nur ein Minimum an Intelligenz und Menschenverstand. Wenn es um praktische Dinge geht, ist es nützlich alles was du in der Vergangenheit gelernt hast anzuwenden. Wenn dich aber jemand mit dem Feuer oder Gewalttätigkeit bedroht, dann wirst du vielleicht Angst spüren. Instinktiv schreckst du vor der Gefahr zurück. Das ist aber nicht die psychologisch begründete (emotionale) Angst, von der wir hier reden.

Die emotionale, psychologische Angst  hat viele verschiedene Formen: Unruhe, Sorgen, Ängstlichkeit, Spannung….

Die Suche des Ego nach Ganzheit

Da ist ein tiefsitzendes Gefühl des Mangels, der Unvollkommenheit, ein Gefühl, dass dir etwas fehlt. Manchen ist das bewusst, anderen nicht. Ist es dir bewusst, zeigt es sich als ständiges, unzulängliches Selbstwertgefühl. Unbewusst wird es nur indirekt als tiefes Verlangen gefühlt, als Habenwollen, als Bedürftigkeit. In beiden Fällen versuchen Menschen dieses innere Loch zu füllen, indem sie zwanghaft nach Egobefriedigung streben und sich mit den verschiedenen Dingen identifizieren. Sie streben dann nach Besitz, Geld, Erfolg, Macht, Anerkennung oder nach einer besonderen Beziehung. Eigentlich wollen sie damit erreichen sich besser, sich vollkommener zu fühlen. Aber sogar wenn ihnen all diese Dinge gelingen, müssen sie bald erkennen, dass dieses Loch immer noch da ist, dass es bodenlos ist. Dann sind sie wirklich in Schwierigkeiten, weil sie sich selbst nichts mehr vormachen können. Nun, sie werden sich weiterhin versuchen etwas vorzumachen, aber es wird immer schwieriger. Solange der Egoverstand ihr Leben regiert, finden sie keine wirkliche Ruhe. Du kannst nicht friedlich und erfüllt sein, außer in den Augenblicken, wo du gerade bekommen hast was du wolltest – wo ein Verlangen gerade erfüllt wurde. Da es sein Selbstgefühl immer vom Selbst ableitet, besteht das Ego aus Identifikationen. Auch muss es ständig gefüttert und verteidigt werden.

Die häufigste Ego-Identifikation haben mit Besitz, Arbeit, Sozialstatus und Anerkennung zu tun, ebenso mit Wissen und Bildung, körperlicher Erscheinung, besonderer Fähigkeiten, Beziehung, persönlicher und familiärer Geschichte, Glaubenssystemen, oft auch kollektiven Identifikationen wie Politik, Nationalität, Rasse, Religion und Ähnlichem. Nichts davon bist du! Findest du das beängstigend oder ist es eine Erleichterung? All diese Dinge wirst Du früher oder später aufgeben müssen. Vielleicht findest du es noch schwer das zu glauben – ich will gewiss nicht, dass du glaubst, deine Identität sei in einem dieser Dinge zu finden. Du wirst selbst heraus finden was wahr ist. Du wirst es spätestens dann wissen, wenn der Tod naht. Der Tod nimmt alles weg, was du nicht bist. Das Geheimnis des Lebens ist – zu sterben bevor du stirbst und heraus zu finden, dass es keinen Tod gibt.“

Schmerzkörper 4.Folge

Zusammengefasst in Kürze – für die Anwendbarkeit – nochmal die Essenz des letzten Kapitels 3 von Eckhart Tolles Ausschnitte aus dem Buch „Jetzt“ – und dem Thema: Auflösung der Schmerzen (Schmerzkörpers):

„Richte die Aufmerksamkeit auf das Gefühl (des Schmerzes) in Dir – erkenne, dass es der Schmerzkörper ist, akzeptiere, dass er da ist. Denke nicht darüber nach, lass das Fühlen nicht zum Denken werden. Urteile und analysiere nicht, mach es nicht zu einer Identität für dich. Bleibe gegenwärtig und sei einfach weiter der Beobachter, von allem was in dir vorgeht. Werde dir nicht nur der emotionalen Schmerzen bewusst, sondern entwickle auch ein Bewusstsein für den der zuschaut – den stillen Beobachter. Das ist die Kraft der Gegenwart, die Kraft deiner eigenen bewussten Gegenwärtigkeit. Dann siehe was geschieht.“

„Egoidentifikation mit dem Schmerzkörper:

Der Prozess, den ich gerade beschrieben habe ist äußerst effektiv und zugleich einfach. Er könnte einem Kind beigebracht werden und hoffentlich wird er einmal den Kindern gleich zu Beginn der Schulzeit beigebracht werden. Wenn du erst einmal das Grundprinzip als Beobachter von dem was in dir vorgeht verstanden hast  gegenwärtig zu sein und wenn du es verstehst, weil du es erlebst, dann steht dir das kraftvollste Werkzeug für deine Transformation zur Verfügung. Trotzdem wirst du im Inneren vielleicht kräftigen Widerstand begegnen, wenn du es versuchst, die Identifikation mit dem Schmerz zu beenden. Rechne damit besonders wenn du die meiste Zeit deines Lebens mit deinem Schmerzkörper identifiziert warst und wenn dein Selbstbild größtenteils darauf gründet, dann hast du aus deinem Schmerzkörper ein unglückliches Selbst gemacht und hälst die Erfindung deines Schmerzkörpers für dein wahres Selbst. Womöglich wird die unbewusste Angst vor dem Verlust deiner Identität gegen jede Auflösung der Identifizierung führen. Mit anderen Worten, Schmerz wäre dir lieber und der Schmerzkörper zu sein, als ein Sprung ins Unbekannte zu wagen und damit zu riskieren, das vertraute unglückliche Selbst zu verlieren.

Wenn das auf dich zutrifft, dann beobachte den Widerstand in dir. Beobachte das Festhalten an deinem Schmerz. Sei sehr wachsam, beobachte die eigenartige Befriedigung, den Drang über den Schmerz zu sprechen und darüber nachzudenken. Der Widerstand wird nachlassen wenn du ihn bewusst machst, dann kannst du die Aufmerksamkeit in den Schmerzkörper lenken, als Zeuge gegenwärtig bleiben und so die Umwandlung in Gang setzen. Nur du selber kannst das tun, niemand sonst kann das tun, niemand kann das für dich tun, aber wenn du Glück hast jemanden zu finden, der höchst bewusst ist und du Gegenwärtigkeit mit ihm teilen kannst, dann kann dir das sehr helfen und den Prozess beschleunigen. So wird das eigene Licht schnell wachsen. Wenn ein Holzscheit, das gerade zu brennen begonnen hat, in die Nähe eines starken Feuers gebracht wird, wird sein Brennen verstärkt, auch dann wenn es später wieder von dem größeren Feuer getrennt wird. Es ist schließlich dasselbe Feuer. Ein solches Feuer ist eine der Funktionen eines Spirituellen Lehrers. Einige Therapeuten können ebenfalls diese Funktion erfüllen, vorausgesetzt sie sind über die Verstandesebene hinausgegangen und können einen Zustand intensiver Gegenwärtigkeit erschaffen und halten, während sie mit dir arbeiten.“

In diesem Text erkenne ich mich sehr stark wieder, als ich noch in der DIS-Identifikation kreiselte und keinen Ausweg fand – was ja nichts anderes heißt, als dass ich mit meinem Schmerzkörper identifiziert war und dachte – mein schmerzvolles Dasein – wäre ich, mein wahres Selbst.

Fortsetzung folgt bald!

Schmerzkörper-Auflösung 2 – Eigene Gedanken dazu

Ich bin ehrlich begeistert und ich bin auch froh, dass ich dieses Medium hier benutzen kann und ein wenig mehr Genauigkeit und Pausen dadurch in diesen wunderbaren Text von Eckhart Tolle reinkriege – sonst würde ich wohl vor Begeisterung einfach nur durch galoppieren und die Hälfte dieser Weisheit auf dem Ritt wieder verlieren oder nicht vollständig in mir aufnehmen können.

Ich habe dieses Buch schon mal (angefangen?) zu lesen vor mindestens 12 Jahren, wahrscheinlich mehr und habe null Erinnerung daran. Habe ich es überhaupt angefangen zu lesen? Habe ich es gleich wieder weggelegt? Habe ich es nicht verstanden? Hat es mich nicht interessiert? Keine Ahnung!

Aber es macht mir langsam begreiflich wie es Menschen mit DIShintergrund ergeht, wenn sie auf einer gewissen Schiene laufen, auf der ich volle 5 Jahre selbst gelaufen bin. Und gleichzeitig merke ich wie stolz ich auf mich bin und ich glaube auch sein kann, dass ich ohne dieses ‚erleichternde‘ Wissen von diesem Inhalt des Buches – so viel von diesen Weisheiten bereits unbewusst anwenden, verwenden konnte, um nicht länger den Weg des Leidens zu gehen. Ich glaube, ich habe eine kluge innere Führung! 

Etwas anderes frage ich mich auch. Wieso gibt es in Therapie keine Education mit solchen Inhalten, die einem so wunderbar nahe bringen, wie das mit den alten Schmerzen funktioniert und vor allem wie man sie wieder los wird? Nach meiner Diagnose DIS bekam ich eine kurze Education/Einführung über Trauma und Gehirnauswirkungen (weil ich danach fragte) – sehr theoretisch – aber schön und gut, sehr viel geholfen hat es mir in der Praxis jedenfalls nicht.

Hätte mir die erste Therapeutin jenes Buch von Eckart Tolle: Jetzt in die Hand gedrückt als Hausaufgabe – ich hätte mir viel Leid erspart und bestimmt 5 Jahre Zeit eingespart. Also die Frage warum es in der Therapie nicht sowas gibt, ist leicht beantwortet: Die Therapeuten haben selbst keine Ahnung davon.

Die praktischen Anwendungsmöglichkeiten zur Auflösung alter Schmerzen – die in diesen Texten zu finden sind, könnte man schon einem 10Jährigen vermitteln. Es ist wirklich traurig.

Begeistert bin ich auch, weil ich die Idee hatte, den Text auf den Hör-CDs aufzuschreiben und Menschen teilhaben zu lassen, die an Weiterentwicklung und Leid- und Schmerzauflösung interessiert sind (und ehrlich – wer ist das nicht? Leiden wir nicht alle irgendwie?), denn durch das genaue hinhören und abschreiben und dann noch hier her schreiben, landet der Text sehr gründlich in meinem Hirn (ich gehöre zur Kategorie der „Einverleiber“ von Wissen und manchmal will ich mehr und schneller wissen, als mein Hirn verkraften und behalten kann) dafür bin ich wirklich dankbar.

Und nebenbei die Art der Textverarbeitung hier bringt auch mit sich, dass ich Pausen einlegen muss, die sehr zur Verarbeitung, genauer Betrachtung, Reflexion und Suche in mir selbst – dienen.

Ich bin so dankbar dafür, dass mich die richtigen Bücher, Inhalte, Menschen… immer genau an dem Punkt abholen, wo ich sie brauche um weiter zukommen auf meinem Weg und wo ich genau in diesem Augenblick offen bin für die Botschaften. Fast kommt es mir vor als säße da irgendein Vermittler aus einer anderen Dimension, der unermüdlich Wege sucht – mir zu helfen – weiterzugehen in meiner Entwicklung. Danke!

Das musste ich jetzt einfach noch einfügen, ehe es weitergeht mit der Schmerzkörper Auflösung – ganz praktisch!

 

Der Schmerzkörper (Eckhart Tolle: Jetzt)

Untertitel: Der Weg aus dem Schmerz heraus.

Ich mach mir die Mühe (für Euch, die es interessiert) und schreibe aus dem CDs zu Eckhart Tolles Buch: Jetzt – heraus was mir äußerst wichtig ist – denn ich schlug mich und schlag mich schon lebenslang mit Schmerzen herum – besonders auch mit emotionalen, alten Schmerzen. Ein Lebensthema.

Hier die Fortsetzung zum letzten Beitrag:    Tolle sagt zum Thema Auflösung alter Schmerzen:

„Erschaffe keinen neuen Schmerz in der Gegenwart!  Solange du dir keinen Zugang zur Kraft der Gegenwart verschaffst, werden emotionale Verletzungen, die dir widerfahren sind, immer einen Restschmerz hinterlassen, der in dir weiterlebt. Dieser vermischt sich mit alten Schmerz, der bereits da ist und bleibt im Verstand und Körper hängen. Das schließt natürlich den Schmerz mit ein, den du als Kind erlitten hast und der durch die Unbewusstheit der Welt verursacht wurde, in die du hineingeboren wurdest.

Diese Ansammlung von Schmerzen ist ein negatives Energiefeld, das deinen Körper und deinen Verstand besetzt…. das ist der Schmerzkörper. Er benutzt zwei Seinsformen – ruhend  oder aktiv. Ein Schmerzkörper kann 90 % der Zeit ruhig sein – in einem unglücklichen Menschen ist er womöglich die gesamte Zeit aktiv. Einige Menschen erleben sich die ganze Zeit in ihrem Schmerzkörper, andere hingegen nur in bestimmten Situationen, wie z.Bsp. in nahen Beziehungen oder in Situationen, die mit alten Verlusten in Beziehung stehen (mit verlassen werden, mit körperlichen oder emotionalen Verletzungen). Alles kann ihn aktivieren, besonders wenn er mit einem Schmerzmuster aus der Vergangenheit in Resonanz geht. 

Ist er bereit aus seinem Ruhezustand heraus zu kommen, dann kann sogar ein Gedanke ihn erwecken oder eine unschuldige Bemerkung von jemanden der dir nahe steht. Einige Schmerzkörper sind sehr unangenehm aber relativ harmlos, wie etwa ein kleines Kind das nicht aufhört zu jammern. Andere hingegen sind destruktive, bösartige, richtige Dämonen. Manche sind körperlich, viele emotional gewalttätig. Einige neigen dazu Menschen in deiner Umgebung anzugreifen, dann neigst du sehr zu selbstzerstörerischen, negativen Gedanken im Leben. Krankheiten und Unfälle entstehen oft auf diese Weise. Einige Schmerzkörper treiben ihren Wirt in den Selbstmord.

Du glaubst einen Menschen zu kennen und wirst plötzlich mit dem Verhalten einer bösen Kreatur konfrontiert, das kann zunächst sehr schockierend sein. Es ist aber viel wichtiger dies bei dir selbst zu beobachten, als bei anderen. Achte auf jedes Zeichen von Verstimmung in Dir – in welcher Form auch immer – es könnte der erwachende Schmerzkörper sein. Er kann sich als Verärgerung, als Ungeduld, als Wunsch zu bestimmen, als Wut, Depression, als Bedürfnis nach Drama in Deiner Beziehung zeigen. Begreife in Dir, dass er in diesem Moment aus seinem Ruhezustand erwacht, dass der Schmerzkörper leben will, wie alles andere in dir, und das kann er nur, wenn es ihm gelingt dich unbewusst dazu zu bringen dich mit ihm zu identifizieren. Er kann dann aufstehen und sich deiner bemächtigen und durch dich leben. Er lebt von deiner Erfahrung, die mit seiner eigenen Erfahrung von seiner Energie mitschwingt – vor allem was mehr Schmerz erschafft – in welcher Form auch immer (Wut, Zerstörung, Hass, Trauer, emotionales Drama, Gewalt und sogar von Krankheit). Sobald er Macht hat über dich, wird der Schmerzkörper also Situationen in deinem Leben erschaffen, die ihm seine eigenen Energiefrequenz zurück geben, damit er sich davon nähren kann. Schmerz kann sich nur von Schmerz ernähren. Schmerz kann sich nicht von Freude ernähren, die ist für ihn ziemlich unverdaulich.

Wenn der Schmerzkörper von Dir Besitz ergriffen hat, dann willst du immer mehr Schmerz. Du wirst zum Opfer oder zum Täter. Du willst Schmerzen zufügen oder selbst erleiden oder auch beides. Zwischen beiden besteht kein großer Unterschied.

Du bist dir natürlich dessen nicht bewusst und wirst fehement behaupten, dass du keinen Schmerz willst, aber schau genau hin und du wirst erkennen, dass dein Denken und Handeln dazu dienen, den Schmerz am Leben zu erhalten – für dich selbst und für andere. Wärst du dir dessen bewusst, dann würde sich dieses Muster auflösen, denn es ist wahnsinnig den Schmerz vergrößern zu wollen und niemand entscheidet sich bewusst für den Wahnsinn. Der Schmerzkörper ist der dunkle Schatten, den das EGO wirft und er hat in der Tat Angst vor dem Licht des Bewusstseins. Er hat Angst entdeckt zu werden. Sein Überleben hängt von der unbewussten Identifikation ab und von der unbewussten Angst den Schmerz anzuschauen.

Wenn Du ihm aber nicht entgegen trittst und Licht in deinen unbewussten Schatten bringst, dann wirst du gezwungen sein, ihn immer und immer wieder zu erleben. Der Schmerzkörper mag dir vor kommen wie ein gefährliches Monster, das du kaum anzuschauen wagst, aber ich versichere dir, er ist nur ein substanzloses Geschöpf, das der Kraft deiner Gegenwärtigkeit nichts entgegen zu setzen hat. 

Viele spirituelle Führer sagen, dass Schmerz eine Illusion ist und es sei dahin gestellt ob er das ist. Wichtig ist allein die Frage ob er das für dich ist.“ 

Morgen werde ich mit dem Thema Schmerz und Eckart Tolle fortfahren und weiter über Wichtiges hier berichten. Für mich ist dieses Thema sehr erhellend und fördernd für mein Begreifen der Mechanismen, die mich immer wieder ins Leiden brachten. Im Rückblick kann ich mich und meine Reaktionen mit dem Umgang von Schmerz sehr deutlich in diesen Texten erkennen.

Ich empfinde dieses Thema unglaublich spannend und lehrreich.

Gerne Kommentare zu diesem Text und Thema – würde mich freuen!

 

Gedanken zum Schmerz im JETZT

Ich lerne grad von Eckhart Tolle was es bedeutet im Jetzt zu sein und so wenig wie möglich in der Vergangenheit oder in der Zukunft. (Immer nur kurze Ausflüge in die vergangenen und zukünftigen Zeiten) Und nach meinem letzten Beitrag „Wochenenden“ fürchte ich liegt da genau der Wurm drin. Ich fürchte nämlich, dass das im Jetzt Leben mir eher unheimlich ist – denn im Jetzt empfindet man alles was gerade ist, vorausgesetzt man lässt es zu…  Gefühle kommen und tägliche Aktivitäten z.Bsp.  lenken da ab. Aber von Ablenkung wird man nicht heiler.

So ist Eckhart Tolle für mich eine wirkliche Hilfe um das Thema Schmerz anzugehen und es zu durchleuchten – und letztlich um weniger Schmerz zu fühlen, sondern lernen so mit ihm umzugehen, dass er aufgearbeitet wird. Und erst muss ich ja immer im Kopf klar haben wo es hingeht.

Das Problem mit dem Fühlen im Jetzt ist, dass unser Ego-Verstand die Vergangenheit  und/oder die Zukunft braucht – er kann nicht ohne diese beiden Faktoren existieren und nimmt das zeitlose Jetzt als Bedrohung war. (So erzählt es Tolle in seinem Buch – das ich auf CD höre – und das ist mir sehr einleuchtend)

Auf der 2. CD gleich am Anfang sagt er, dass der größte Teil unserer Schmerzen und des Leids unnötig ist. 

Wörtlich ist da zu hören: „Solange Deine Gedanken unkontrolliert bleiben, kommt auch immer der alte Schmerz hoch – und da kommt auch automatisch Widerstand dagegen auf. Die Intensität des Schmerzes hängt also immer mit dem Grad des Widerstandes gegen den Schmerz im Moment ab. Und der wiederum hängt davon ab, wie stark du mit dem Verstand identifiziert bist. Oder anders ausgedrückt, je mehr Du mit Deinem Verstand identifiziert bist, desto mehr leidest Du.“

Das finde ich faszinierend und sehr einleuchtend. Das erklärt für mich auch die Frage in einem meiner früheren Beiträge, als ich zu ergründen versuchte, warum ich als Kind keinerlei Leid empfand. Da schrieb ich: Wie kann es sein, dass wir all die schlimmen Sachen als Kind überlebt haben, wo doch der Weg, die alten Probleme als Erwachsener zu lösen im Heute soviel einfacher ist, als für die Kinder damals? Ist man als Kind viel stärker als später der Erwachsene?  Nun kann ich mir die Antwort selbst geben: Ich war als Kind im Jetzt – und ich machte mir keine Gedanken über die Vergangenheit und auch war ich zu sehr mit der Gegenwart (dem Überleben) beschäftigt, dass kein Raum in mir übrig war an die Zukunft zu denken (und auch mein Verstand noch nicht genug entwickelt war, mir eine Zukunft vorzustellen oder über die Vergangenheit nachzudenken). 

Erst sehr viel später – nach meinem 16. Lebensjahr fing ich wirklich an zu leiden, als ich über meine Vergangenheit nachdachte – (mich verglich mit anderen, reflektierte dass meine Kindheit echt Sch…. war und vieles mir fehlte – keine Unterstützung bekam… etc. und meine Zukunft so auch geschmälert sah).

Was ich daraus lerne ist, dass das im Jetzt sein ein angestrebter Zustand werden kann – vorausgesetzt wir wollen nicht noch mehr neuen Schmerz dem alten Schmerz hinzu fügen – und dass wir dieser Schmerzspirale nur entkommen, wenn wir im Jetztzustand, den alten Schmerz – wenn er kommt – zulassen und ihn akzeptieren – nicht Widerstand leisten, (ihn aushalten, durchlaufen) denn Widerstand vermehrt den Schmerz.

Es ist wunderbar mit so einem tollen „Vorleser“ (Eckhart Tolle) jeden Tag ins Bett gehen zu dürfen – das sind Lerngeschichten für Erwachsene, die sich weiterentwickeln wollen.