Einsamkeit auf dem spirituellen Weg

Genauso fühle ich mich wie er. Der spirituelle Weg ist ein einsamer Weg, man begegnet nicht vielen Menschen, mit denen man sich austauschen kann. So schade, da ich mich so gerne austausche und das Bedürfnis habe Gutes, Wesentliches mit anderen zu teilen, es weiter zu geben. Natürlich ist mir bewusst, dass dieser Weg der Weiterentwicklung kein Trampelpfad ist, keine breite Autobahn und dass es irgendwie dazu gehört, sich nicht von anderen abhängig zu machen auf seinem Weg, dass die Einsamkeit irgendwie dazu gehört – alle spirituellen Lehrer erzählen uns das. Als wir noch im Leidenszuständen dümpelten und den anderen Blog schrieben und klagten und jammerten, erfuhren wir viel tröstende Kommentare von Gleichempfindenden, wir fühlten uns da nicht so allein, aber es war Zuspruch, der uns immer mehr von unserem wahren Selbst abbrachte.

Aber das Schreiben bleibt uns, es ist auch eine Form des Austausches und vor allem des Ausdruck unseres wesentlichen Kerns und hilft.

Verantwortung für das Jetzt

Hab unlängst auf einen Beitrag von  den gebeutelten „Geisterkinder“, einen Kommentar geschrieben – mit ähnlichem Inhalt, den ich aber noch erweitern möchte, weil es mir wichtig erscheint, noch einiges hinzuzufügen.

Ich habe, seit ich weg bin aus der Therapie – große Erleichterung verspürt und auch mich befreit gefühlt. Weiterlesen

Überlegungen zur Sehnsucht „Heilewerden“

Nachdem ich den vorvorletzten Beitrag hier geschrieben habe, ist mir erst so nach und nach bewusst geworden, dass sich irgendwie in meinem Hirn der Gedanke breit gemacht hat, dass ich im neuen Blog mit den Alternativen zu konventioneller Therapie, nichts „Schweres“, nichts „Problembeladenes“ schreiben sollte. Mir wurde bewusst, dass ich ein „Gegengewicht“ herstellen wollte, etwas, das wie rechtfertigend wäre, weil mein letzter Versuch Therapie zu machen doch wieder schief gegangen war. Weiterlesen