Weitergabe von Wissen

Es ist erstaunlich wie viele bekannte Menschen uns begegnen (Virtuell, in Vorträgen, kostenlosen Online-Seminaren, Büchern…. Dalai Lama, Eckart Tolle, Brendon Burchard, Donald Walsch, Katie Byron, Louise Hay, Gregg Braden….u.v.a.) die uns eigentlich immer auf dasselbe hinweisen: Nämlich im Jetzt leben, in der Gegenwart und dass dies der einzige Ort ist wo wir etwas für eine bessere Zukunft tun können, und etwas tun können, um uns von unserer schmerzvollen Vergangenheit zu lösen.

Auch höre, lese ich auf ebenso vielfältige Weise, dass es in unserem Leben nicht um das Materielle geht, dass wir alle eins sind und die Welt ein Spiegel unserer Lebens- und Denkweise ist ….. und dennoch – es scheint so, als glaube das fast niemand. Die meisten glauben (und leben danach), entweder daran, dass sie ewig leben werden, dass nur sie allein wichtig sind, dass sich nie etwas ändern wird, dass sie durch das große Auto, viel Geld auf dem Konto, durch die Mithilfe bei der Ausbeutung unseres Planeten und der Menschen reicher werden, dass sie andere andere übers Ohr hauen können, Verantwortung ausblenden können, oder für immer Schmerz erleiden müssen….. und erkennen nicht, dass alles seine Konsequenzen hat und wir denen niemals entkommen, dass wir immer für alles einen Preis dafür bezahlen werden (oder eben auch wenn wir für andere etwas tun, wir auch den Preis dafür erhalten).

Wir leben nun nicht ewig hier auf diesem Planeten, wir sind keine Einzelwesen und können weiter so agieren, als gäbe es nur uns. Alles hängt zusammen. Keiner und Nichts ist unabhängig.

Trotz aller ständigen Aussagen von Menschen, die sich weiter als die Masse entwickelt haben, mehr Zusammenhänge erkennen können und uns ihre Erkenntnisse weitergeben…, die meisten nehmen keine Notiz davon, wollen sie nicht hören, übernehmen keine Verantwortung – es scheint ihnen egal zu sein und halten an ihrem zerstörerischen Weltbild fest. So traurig!!!

Diese kostenlosen Online-Seminare z.B. vermitteln soviel wertvolles, bleibendes Wissen … Aber die Menschen kaufen lieber teure Ersatz-Dinge; Autos, Immobilien, Schmuck, Gold, Diamanten, SUVs… die vergänglich sind, die im Grunde nichts bedeuten. Es ist für die meisten Menschen so oft nur das wertvoll, was materiell ist und viel kostet. Sie probieren die vielen Lösungsmöglichkeiten nicht aus – obwohl sie nichts kosten – vielleicht ein klein bisschen Zeit und Achtsamkeit.

 

Und ist das nicht schön?

Ist es nicht klar erkennbar, dass wir auf irgendeine Weise „konstruktiv“ geführt werden (von was auch immer ;-)) – wenn dann plötzlich auf die letzten Beiträge und dem heutigen von mir samt den Kommentaren dazu und  Chamëleons (man beachte auch die Kommentare dazu) dann einer von Ralf (Zeitzuleben) eintrudelt, der so schön da hineinpasst:

Hilfe annehmen?

Darf ich mir helfen lassen?

Darf ich andere bitten, mich vor mir selbst zu beschützen, an den Stellen, wo ich meine Schwächen habe? Oder selbstschädigende Muster?

Darf ich andere bitten, manchmal sanft die Führung zu übernehmen, wenn ich gerade durch den Wind oder handlungsunfähig bin?

Meine Antwort:

Auf jeden Fall.

Solange ich bei der ganzen Sache nicht vergesse, dass ich allein die Verantwortung für mein Leben, mein Glück und meine Zukunft habe.

Solange ich diese Verantwortung auch in Zeiten der Schwäche nicht abgebe.

Und solange das „Helfenlassen“ nicht überhandnimmt, so dass ich irgendwann zu hilflos werde.

Sieht das nicht nach ‚weiser Führung‘ aus? Sofern wir offen dafür sind?

Loslassen von Leid

Meine innere Instanz, mein heiler unverwüstlicher Kern, der soviel Leid gesehen und mitgefühlt hat – vom Anfang meines Lebens an und so viele lange Jahre und so beschwert wurde, vermittelt mir, dass es nicht anders ging, wenn ich frei werden wollte, dass ich all das hinter mir lassen muss. Denn das Festhalten an den alten Verletzungen bringt niemanden etwas, hat nichts geholfen, nichts leichter gemacht, im Gegenteil, das Leid vergrößerst und verlängert und hat unsere Lebensqualität enorm geschmälert. Weiterlesen

Aufgabe des Opferdaseins 1

Eigentlich habe ich meinen Beitrag in meinem Blog geschrieben, um einen sachlichen Austausch anzuregen. Aber das ist ein schwieriges Thema. Vor allem ist da ein großer Unterschied, wenn man noch voll drinsteckt und sich als Opfer fühlt oder wenn man in die Selbstwirksamkeit übergegangen ist und die eigenen Täter aus der Vergangenheit als „Selbstgequälte“ frühere Opfer erkennen kann anhand ihrer Lebenshistorie. Und die sich aus ihren „eigenen Schädigungen“ – nie befreien konnten und sie unbewusst weitergaben. Weiterlesen

Vergleichen

Der Beitrag von den ‚Rosenblättern‘ hat mich darin bestätigt, dass es wirklich wichtig ist sich zu vergleichen. Das gilt natürlich nur in besonderen Fällen, und nicht überall – es gibt jede Menge Vergleiche, die völlig unsinnig sind (wer ist schöner, besser, kränker, dümmer….. uvm.). Aber Neues mit dem alten Zustand zu vergleichen ist sehr sinnig, denn dann merkt man, was sich verändert hat, was inzwischen besser geworden ist, was einem jetzt leichter fällt. Weiterlesen

„Alte weiße Männer“

Es ist wahr was https://campogeno.wordpress.com/2019/10/12/extinction-rebellion/ da schreibt jemand:

Wir sollten nicht länger die alten weißen Männer die die Welt „lenken“ weiter an der Macht lassen, die nur zeitlebens an ihrem eigenen Überleben, ihrem eigenen Wohlstand interessiert waren und sind. Es müssen junge Leute ran, denn die müssen unsere Gleichgültigkeit, unsere Uninteressiertheit, unseren minimalistischen Einsatz für eine lebbare Erde in der Vergangenheit ausbaden, wenn sie überleben wollen, sie werden Lösungen finden müssen, die alle Arten und auch unsere Menschenart noch retten können, denn sie werden alles daran setzen – nicht nur Häppchenweise – einen Umbruch im Denken und Handeln bewirken.

Die alten Weltlenker (Egomanen, Despoten, Narzissten, Raffgierigen, kranke, unmenschliche, nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten „Regierenden“ müssen weg und Platz machen für eine neue Welt – eine humane, eine gerechtere, eine handelnde Generation, die all diese Entartung und Ungerechtigkeit stoppt.

Und die Jungen sollen nicht vergessen, dass viele von den  Älteren schon viele Jahrzehnte kämpfen gegen all das was die Jungen jetzt erkämpfen. Wir waren nicht sehr erfolgreich mit unserem Kampf – noch immer regieren hauptsächlich die weißen alten Männer und Despoten. Ich hoffe diese Generation ist erfolgreicher wie wir es waren.