Jenseits des mainstreams

Nicht nur ich sehe andere Aspekte zum Corona-Virus, als die tägliche Gehirnwäsche und Fokusierung auf die negativen Aspekte, durch die Medien und Politiker:

Hier mal ein nachdenklicher Blogbeitrag mit vielen Fakten:

https://www.landsiedel-seminare.de/weltretter/blog/warum-der-corona-virus-mir-mut-macht-ein-beitrag-von-stephan-landsiedel/

 

 

Soviel input

bei Flow-Summit – man schafft nicht alle Beiträge….. aber bislang kann ich mich nur wundern, wie sehr es regelmäßig bei so viel unterschiedlichen Rednern – meist um die ständigen auch von mir so wichtigen behandelten Themen ging….. Konditionierung aus der Kindheit, Gedankenlenkung, Projektionen, Gefühle, die durch das Denken ausgelöst werden, EGO, Bewusstseinserweiterung, Entkoppelung von Automatismen, Auflösung von Schmerzen aus der Vergangenheit, … etc.

Sämtliche Themen rund um Spiritualität. Hier ein Auszug aus den behandelten Themen:

  • Bewusstsein
  • Heilung
  • Meditation
  • Sensitivität
  • Medialität
  • Intuition
  • Heilung
  • Hypnose
  • Schamanismus
  • Engel
  • Motivation
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Und viele weitere Themen..
  • 89 Videos-von Sprechern aus aller Welt  – 67 Stunden geballte Informationen

Das muss erst mal bewältigt werden, das braucht Zeit und dann muss es noch verdaut werden. Und das normale Leben mit jeder Menge Tätigkeiten musste ja auch noch laufen. Also da war nicht viel Luft zum Blog schreiben.

Jetzt habe ich grad mal 5 Tage geschafft und es kommen noch 6. Aber so ein Gehirn ist ja ziemlich leistungsfähig (so viele ungenutzte Gehirnzellen) es nimmt alles auf, speichert es und wird es zu gegebener Zeit, wenn es gebraucht wird – wieder ‚eingebracht‘, eingeordnet, wenn es passt, wiederbelebt, wenn es nötig ist – darauf vertraue ich. Auch habe ich wie ein Weltmeister mitgeschrieben, Notizen gemacht, Brauchbares festgehalten, anderes aussortiert, einiges Bekannte schon gewusst oder erweitert.

Ich bin gespannt wie viele Menschen dieses Jahr wieder teilgenommen haben, es werden ja von Jahr zu Jahr mehr und je mehr wir sind, die an Weiterentwicklung und Bewusstsein arbeiten – um so mehr Chancen hat diese Erde mit seinen Menschen darauf zu überleben.

 

 

 

Aufmerksamkeitsspanne

Bei den Texten von Eckart Tolle z.Bsp. muss man sich schon eine Weile konzentrieren können. Angeblich – hab ich mal irgendwo gelesen – können das Leute mit der Diagnose DIS-und Co. nicht. Ich habe zwar die Diagnose bekommen, aber ich habe keine Probleme mit bewusstseinserweiternden Texten – im Gegenteil. Es fasziniert mich total, wie viel mir jetzt möglich ist zu verstehen und in Beziehung zu setzen, was damals als ich noch versuchte mit Therapeuten meinen Weg zu gehen, damit es mir besser geht – mir nie möglich war (wahrscheinlich, weil es mir so schlecht ging und ich nur noch mit überleben beschäftigt war).

Damals als ich mein Heil nur auf die Therapie und Hilfen von sog. Fachleuten aus dem Psy-Wesen setzte, war meine Welt tatsächlich sehr klein – klitzeklein. Ich las ständig in Therapie-Büchern verschiedenster Richtungen, versuchte mich und mein Traumageschehen dort einzuordnen, las die ganzen Blogbeiträge, wo es immer nur um die Vergangenheit ging und was ihnen damals geschah. Ich lebte wie mit Scheuklappen und konnte links und rechts nichts anderes mehr sehen (und auch suchen) als die ‚richtige‘ Therapie zu finden. Lebte meistens in der Vergangenheit. Meine Ressourcen waren in den versuchten und gescheiterten Therapien nie Thema. Mein Aliengefühl in dieser Welt verstärkte sich immer mehr.

Heute würde ich sogar sagen, dass diese Diagnose mich sehr weit von mir und meinem wahren Selbst entfernt hat. Es ging immer nur um die Vergangenheit, aber ich bin und war doch nie NUR das Produkt meiner Vergangenheit – ich bin die Summe meiner Erfahrungen, Kenntnisse und meinem Willen zur Veränderung anders zu leben u.v.m., und nicht nur um immer in den vergangenen Welten und alten Schmerzen zu wühlen.

Ich habe soviel gelernt dadurch, dass ich die Vergangenheit hinter mir gelassen habe, mich bewusst von den Inhalten der damaligen Zeit abgewendet habe und sie jetzt nicht mehr so wichtig finde – ich wollte wissen, was mich damals (Jahrzehnte) in einem hilflosen Zustand festnagelte. Es ist durchaus wichtig die Vergangenheit im Rückblick und die Kontexte zu beleuchten, zu vergleichen mit der jetzigen Zeit, den jetzigen Möglichkeiten, den Lerninhalten, die ich mir zusammengesucht habe, von erfahreneren Menschen gelernt habe, mich geöffnet habe für die Texte weiserer Menschen, anders zu sehen und mehr zu begreifen. Ich musste einfach nur eine totale Entscheidung treffen und für möglich halten, dass es auch für mich einen Weg gibt – jenseits von Therapien.

So viele Jahre wären für mich weniger schmerzhaft, hilflos, ausweglos verlaufen, wenn ich von vorne herein nicht geglaubt hätte, dass NUR eine Therapie mich aus meinem Elend befreien könnte. Es ist erschreckend wie viel wertvolle Lebenszeit mir dadurch verloren gegangen ist, und die Einseitigkeit, Engstirnigkeit, Verbohrtheit und Dummheit von damals kann ich mir kaum verzeihen, doch ich versuche es tapfer und ich bin dankbar, dass ich es grade noch geschafft habe, nicht auch noch die letzten Jahre wegzuwerfen.

Es sind nur 10 Minuten

Heute war wieder KG oder besser Orthobionomy-Sitzung. Wieder haben wir „gefühlt“ – wir – das sind meine Innens, aber auch meine KG-Frau – (so nenne ich sie mal, obwohl sie soviel mehr ist – wie ich ja schon unlängst berichtet habe), wir fühlen zusammen – irgendwie.

Nach sechs Jahren bei ihr sind wir nun endlich beim Fühlen angekommen. Die letzten 10 Minuten – fühlen wir, mehr ist noch nicht drin – mehr halte ich noch nicht aus. Aber der Körperfühlpunkt ist geknackt – wir sind endlich da angekommen – wo sie seit 6 Jahren bereit ist mich zu begleiten. Die Möglichkeit war schon immer gegeben, aber ich war zu verschlossen dafür, völlig zu dafür, redete weg, und ließ sie meine Verspannungen auf der Körperebene ‚wegmachen‘ – ohne dass ich es richtig mitkriegte. Ja, ich wusste nicht mal, was mir fehlte, wozu ich keinen Zugang hatte – mein Leben lang wohl.

Zum ersten Mal bin ich seit einiger Zeit fähig, in dieser Richtung etwas zuzulassen, fange an zu begreifen, was „im Körper etwas fühlen“ überhaupt bedeutet – ich meine nicht Schmerz, oder heiß und kalt, oder oder…. Ich fühle jetzt kleine Fetzen von Wahrnehmungen meiner Seele im Körper. Ich kann das noch nicht wirklich ausdrücken so sehr neu, so fremd.

Heute erbat ich wieder ihre Hand auf der Stirn, war bereit wieder die Unruhe zuzulassen, wenn die Hand auf meiner Stirn wieder die Gedanken leerte. Aber es war anders diesmal – überraschte mich. Ich spürte diesmal den Druck in meinem Oberkörper, wie einen Riesenklumpen während sich mein Hirn leerte. Sie fragte ob sie die Hand auf meinen Brustkorb legen sollte und ich bejahte – sie tat es ganz leicht und ich sah vor meinem inneren Auge, wie dieser dunkle schwere Klumpen im Rumpf sich zentrierte, noch dunkler wurde und anfing in ihre Hand zu fließen, den Arm hinauf und wie der Druck in mir langsam leichter wurde, weil er abfloss und ich begann freier zu atmen. Dann fing ich an mir Sorgen zu machen, dass dieses Dunkle meine Behandlerin schädigen könnte – und dann war die Zeit auch schon um.

Sie beruhigte mich, dass das nie passierte, wenn etwas von ihren Klienten zu ihr rüberkam, sie kann sich schützen und folgt auch öfter dem Impuls, sich nach einer Behandlung länger die Hände zu waschen, das geschähe ganz intuitiv.

Zum ersten Mal fühle ich keine Langeweile, wenn ich übe mein Seele im Körper zu fühlen.

 

Inneres tiefes Wissen

Heute hat mich der unten eingefügte Beitrag von Lotoskraft (Link) sehr gepackt. Er ist wirklich spannend im Hinblick auf einige Ähnlichkeiten

https://lotoskraft.wordpress.com/2020/02/26/gedanken-zum-tag-der-resilienz/

Auch ich war hineingeboren in eine ‚unheile‘ Welt – so wie er schreibt, eine Welt voll Elend…. Und dennoch wusste er – wie ich auch – dass er daraus irgendwann entfliehen würde. Er – und ich auch – wussten nicht wie – aber wir wussten es. Da war scheinbar etwas Heilendes in uns, eine Art Wissen, dass es da auch noch etwas Anderes gibt in dieser Welt – ohne dass wir es (in diesem Leben) erfahren hatten.

Woher stammt wohl so ein tiefes, inneres -“ nahezu vorgeburtliches Wissen“? Es kann eigentlich auch nur aus der Zeit, wo wir vor der Geburt waren – herkommen oder?  und weiter schreibt er:

„Resilienz ist allerdings kein Talent, das einem gegeben ist oder nicht. Sicher manche haben eine Extraportion an Widerstandskraft, sprich Resilienz, mitbekommen. Doch kann sie ebenso trainiert und soweit angenommen werden, dass sie sich zu einer eigenständigen Seelenkraft entwickelt, die einen Menschen stützt und ihm Selbstbehauptung vermittelt, auf dass er sich nicht auf Abwege begibt. Und mögliche Abwege gibt es für seelisch Verletzte viele, so zum Beispiel Kontakt zum Täter halten oder die erlittene Schmach nachinszenieren, um sich in den Wahn zu versetzen, man könne das Elend nachträglich beherrschen und sich so vor Wiederholung feien. Deswegen ist ein beachtlicher Teil von Resilienz stete Reflektion seiner Stimmungen und Handlungen. Das klingt anstrengend, doch ich für meinen Teil durfte sie dank der Sucht-Selbsthilfegruppen lange genug einüben, so dass sie mir heute eine selbstverständliche Konditionierung meinerselbst ist.“

Ja, so wahr und ich bin so dankbar das heute gelesen zu haben, denn es deckt sich so sehr mit meinen Erfahrungen, bestärkt meine Sichtweise, meinen Weg.

Ein so schöner Ausdruck: Durch Reflektion der eigenen Stimmungen und Handlungen und Üben entsteht allmählich eine neue selbstverständliche Konditionierung ‚meinerselbst‘.

Auch wenn letztlich jeder Mensch seine Wege alleine gehen muss, so erfüllt es einen doch mit Freude, dass man ab und zu jemanden trifft, der die Welt in einigen Punkten doch ähnlich begreift und danach handelt wie man selbst. Und es ist außerdem schön, jemanden – wenn auch nur virtuell- zu treffen, der so konstruktiv an seiner Befreiung gearbeitet hat und noch immer tut, denn wir Menschen (egal ob schwer oder leichter traumatisiert – wir sind alle nicht unbeschadet) sind genau deshalb da, um uns weiter zu entwickeln und ‚Schweres‘ fördert unser Wachstum enorm.

Hilfe 3

So oft in letzter Zeit überlege ich ernsthaft, ob ich mir die Arbeit noch antue, die ganzen wunderbaren Lektionen von E. Tolle, (und auch anderen) von denen ich so profitiere – noch hierher zu schreiben. Wenn es doch nur ‚in den Wind geschrieben ist‘ – wenn doch nur alle schlimm Traumatisierten – sie gar nicht nutzen können – weil sie erst ein Pensum an Leiden ‚erledigen‘ müssen, ehe sie aufwachen können, (und manche können es auch nach Jahren nicht, manche sterben auf diesem leidvollem Weg und manche bleiben es bis zum Totenbett).

Wieso kann man nicht helfen? Warum muss man jeden so lange leiden lassen, warum bleibt einem (ebenso wie erfolglosen Therapeuten, deren es so viele gibt) nichts anderes übrig, als sich abzuwenden, sie aufzugeben bis sie evtl. irgendwann in ein paar Jahren oder Jahrzehnten oder vielleicht auch nie, selbst einen Ausgang finden oder endlich durch eine Erschütterung sich endlich öffnen können und annehmen. Diese gequälten Kinderseelen in den Erwachsenen hätten es doch wahrlich verdient.

Jedesmal wenn ich überlege ob ich wieder eine neue Lektion von Wissenden weiter abschreibe und hier im Blog veröffentliche, frage ich mich ob es nicht vergebene Liebesmüh ist, oder ich vielleicht sogar noch mehr Gegenwehr und Widerstand erzeuge damit.

Ich selbst brauche das nicht, ich habe die wesentlichen Inhalte auf CD, auf meinem Computer, auf meinem Mp3-Player, wenn ich unterwegs bin, kann sie jederzeit hören, damit arbeiten und inzwischen habe ich sogar die CDs von Tolle schon an zwei wirklich interessierte Menschen weitergeben können, die mit diesem wertvollen Wissen etwas anfangen können.

Aber jedesmal wenn ich damit aufhören will, denke ich: ach, diese Lektion noch, die ist so wichtig….. und ich fühle, dass diese letzte noch unbedingt hierher sollte, verbreitet werden sollte und hoffe, dass sie irgend jemand nutzt, um mehr Bewusstsein zu erringen und damit weniger Leid aushalten muss. Irgendwie bin ich immer noch verbunden mit den Leidenden, deren Schicksal ich mit ihnen so lange geteilt habe.

Ab jetzt werde ich nur noch selten etwas von diesen positiven Wissen hier veröffentlichen, ich brauche meine Energien selbst, um weiter mein eigenes inneres Wachstum voran zu treiben. Ich habe mein möglichstes getan, um hilfreich zu sein, mehr vom Gleichen, ist nicht unbedingt ein mehr für andere. Es war als Geschenk für andere im Leid gedacht, (das ich ja selbst sehr gut kennengelernt habe), weil ich Gutes gerne teile, aber Geschenke sollte man vielleicht nicht einfach so verteilen, sondern gezielt. Da ich selbst der Meinung bin und es so erfahren habe, dass man wenn man auf dem vorgesehenen Lebensweg wandert (ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch einen speziellen Weg ‚gewählt‘ hat und dafür auf die Erde gekommen ist um dazu zu lernen) einem dann auch die hilfreichen Dinge (wie von selbst zugespielt) begegnen, dass dieses wertvolle Wissen von weisen Menschen, die mir auf meinem Weg geholfen haben, auch Menschen erreichen werden, wenn es denn sein soll und sie offen dafür sind und was Neues in sich reinlassen können.

Wir wissen nichts von den mitgebrachten Aufgaben anderer, wozu sie hier sind, ob sie vielleicht genau das Leid einmal erfahren wollten und daraus lernen, oder ob sie etwas abzutragen versuchen aus anderen Leben. Niemand weiß das – ich weiß nur von mir, dass es offensichtlich meine Aufgabe ist zu Lernen und meine Erfahrungen daraus weiterzugeben zu mir gehört. Warum weiß ich auch nicht. Aber ich spüre es ganz deutlich.