Bloggen – um sich weiter zu entwickeln

Für mich ist Bloggen ganz wichtig geworden! Vorteile sind:

  1. es ist ein erweitertes Tagebuch – stetig nachlesbar  (besser lesbar jedenfalls als ein mit Hand geschriebenes Tagebuch – bei meiner Sauklaue) und wiederholtes Nachempfinden von früheren Zeiten – und die Wachstumsfortschritte kann man so sehr gut nachvollziehen (evtl. auch ständige Wiederholungen und Stillstand sind so zu bemerken)
  2. Wenn andere kommentieren, ist das anregend – ebenso wie das Lesen anderer Blogs. Voraussetzung sind natürlich konstruktive wohlwollende Kommentare und interessante, weiterführende Blogthemen.
  3. Die Anregungen aus konstruktiven Kommentaren sind sehr Blickwinkel erweiternd für mich oder auch Bloginhalte, die andere als die gewohnten Erfahrungen vermitteln, sind ebenso gut geeignet seinen Horizont zu erweitern und von anderen zu lernen.
  4. Verändert sich bei einem Selbst sehr viel, passen oft die alten Blogantworten von anderen nicht mehr. Dies ist der Fall, wenn die Entwicklungswege stark auseinander gehen und andere den neuen Weg nicht nachvollziehen können oder wollen, weil sie in einem völlig anderen Welt leben. Wenn das passiert, dann muss man sich auf Angriffe gefasst machen, das muss man wissen und es nicht persönlich nehmen.
  5. Das Gute am Blogschreiben ist der Papierkorb. Dort kommen sofort alle unkonstruktiven, besserwisserischen, bösartigen, völlig danebenen Kommentare -noch bevor sie veröffentlicht werden – hinein. Man kann sich auch ganz leicht von diesen Bloggern entfolgen und nicht sein Herz damit beschweren, damit braucht man sich nicht gedanklich weiter zu beschäftigen. Man ist nur für sein Leben und seine Weiterentwicklung verantwortlich, nicht für das der anderen. Seine eigenen Erfahrungen mitzuteilen – ist das Recht jedes Bloggers – dafür angegriffen zu werden – ist eine Frage der Persönlichkeitsstruktur dieses Angreifers und nicht mein Problem sondern dessen.
  6. Ich nehme mir aus den Beiträgen und Kommentaren, was für mich brauchbar ist und habe es nicht mehr nötig andere überzeugen zu wollen – denn jeder ist für sich selbst verantwortlich – auch im Blog.
  7. Die Schilderung eigener Erfahrungen in Blogbeiträgen bringen mit sich, dass man sich in der schriftlichen Form weitaus tiefer gehend mit den jeweiligen Themen beschäftigt – als sie nur gedanklich kurz durchzugehen, solche verflüchtigen sich meist ziemlich schnell – etwas niederzuschreiben, in eine sichtbare Form zu bringen ist bleibender, hat mehr Gewicht und man steht dazu.
  8. Ich sehe das Blogbeiträge schreiben als Mittel um sich zu entlasten, von evtl. Problemen im Augenblick, als Möglichkeit den Kopf wieder frei zu kriegen und es kommt mir vor wie so ein Haufen von vielen Puzzleteilen, die sich mit jedem in die Hand genommenen Puzzleteil, einen Platz sucht wo es hingehört und irgendwann ergibt es ein schönes, buntes, ganzes Bild.
  9. Eigene Erfahrungen weiterzugeben ist ebenso sinnvoll, wie andere Erfahrungen zu lesen und in sich aufzunehmen und sich darüber Gedanken zu machen.
  10. Bei all dem nützlichem des Bloggens – sollte man doch nicht vergessen, dass es auch noch das Leben draußen in der Welt gibt, in der man all die gewonnenen Einsichten auch mutig lebt.                                                                                                        Oscar Wilde sagte einmal: „Man sollte nie ohne ein gutes Buch aus dem Haus gehen, ich habe immer mein Tagebuch bei mir!“

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