Anfragen zum Neuen Blog

Sorry – ich habe keine Ahnung wie das geht, die Anfragen zu meinem neuen Blog zu beantworten bzw. sie einzuladen. Also verzeiht mir bitte…. ich schreibe aber genau deshalb jetzt noch einmal hier die Adresse hin, damit ihr mir auch dahin folgen könnt.

https://innenreisewege.wordpress.com

Der neue Blog war notwendig, denn die jetzigen Themen sind andere. Dort geht es jetzt um die Umsetzung des Gelernten, um die Anwendung im Leben mit der neuen Sicht.

 

Ein kleiner Virus lehrt uns gründlich

Wir erleben das interessanteste soziologische Experiment in der Geschichte der Bundesrepublik. Und es ist für uns eine Prüfung. Wir dürfen uns auch in Kleingruppen nicht mehr treffen. In Bayern ist sogar eine Begegnung mit einem anderen Menschen, der nicht im gleichen Haushalt wohnt, verboten. Aber anders als in Italien dürfen wir, wenn wir das alleine oder zu zweit tun, nach draußen gehen und die Sonne genießen, spazieren gehen, wandern, joggen oder radfahren. Auch Nachbarschaftshilfe, z.B. das Einkaufen für Andere, ist möglich. Die S-Bahnen sowie Straßenbahnen und Bus fahren und sogar Umsonstfahren ist nun gefahrlos möglich (die Fahrer sind nun abgeschirmt und verkaufen keine Fahrkarten mehr) und die Versorgung mit dem täglichen Bedarf an Lebensmitteln ist gesichert. Es besteht also kein Grund zur Panik. (Es sei denn es ist ein Problem für Dich, Dir mal den A…. anderweitig zu reinigen) 😉

Die Straßen sind leer und selten sieht man noch Autos. Großstädte sind so wie sie vor hundert Jahren waren. Die Benzinpreise fallen wie nie auf Grund der geringen Nachfrage. Die Corona-Krise bietet uns die historisch einmalige Chance die schädlichen Auswirkungen unserer lieb gewonnenen Lebensweise auf das Klima zu verringern. Die Flugzeuge müssen, Gott sei Dank, auf dem Boden bleiben. Und plötzlich merken wir, dass wir mit einem Mal vorher undenkbares durchaus ändern können.

Dagegen arbeiten unsere Bäuerinnen und Bauern im Akkord. Etwa 300.000 Erntehelfer werden dringend benötigt, weil die polnischen Saisionarbeitskräfte nicht mehr einreisen können. Um unsere Versorgung sicher zu stellen, müssen sich Freiwillige zum Ernteeinsatz melden, die natürlich besser bezahlt werden müssen. Obst und Gemüse würden dadurch zwar teurer werden, aber das sollte es uns wert sein. Jedenfalls muss das Verramschen von Lebensmitteln sowie der Preiskampf zwischen den großen Discountern ein Ende haben. Es hat also viel Gutes dieses kleine Virus für uns Menschen gebracht – wir merken plötzlich, dass es viel Wichtigeres gibt als Geld und Materialismus, wir wachen auf – langsam und viele von uns genießen jetzt auch die positiven Seiten dieser Notmaßnahmen – vorausgesetzt wir akzeptieren sie auch und machen das Beste daraus.

Ich bin heute mit dem Bus gefahren zum Einkaufen (in unserem Ort gibt es nur noch 2 Mal in der Woche einen Gemüsemarkt – alles andere kann man nur am Rand des Städtles kaufen – für Autofahrer kein Problem für die Alten jedoch zu viel Fußweg) – so leer war es noch nie darin – auch im Einkaufsladen – gemütliches Einkaufen ohne Stress. Nur 12 Autos waren auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, und drin musste man nicht mal Abstand halten – kein Gedränge und die Regale waren auch gefüllt – bloß das Mehl und natürlich das Klopapier fehlte, aber es war auch schon Nachmittag, vielleicht sind vormittags immer noch die Hamsterkäufer und Angsthasen unterwegs.

Lasst uns zusammen aus der Krise lernen und unser Verhalten nachhaltig verändern.

Nun ist es soweit

der neue Blog steht und für die Interessierten, die mir weiter folgen wollen ist hier der Link zu meinem neuen Blog: Innen-Reise-Wege

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, ist es nun Zeit das Thema zu wechseln, klar zu differenzieren, dass jetzt eine andere Zeit angebrochen ist für mich und die Orientierung in meinem Leben. Mir erscheint es wichtig da eine klare Unterscheidung zu machen, um nicht Altes mit Neuem zu verwechseln.

Der erste Blog „MelinasSchreibfamilie“  beschäftigte sich hauptsächlich mit der Verarbeitung/Auseinandersetzung  mit der erhaltenen Diagnose DIS/DDNOS und der Suche nach Therapie – sowie mit den leidvollen Erfahrungen mit dem Psychowesen und endet mit dem Begreifen, dass konventionelle Therapie nur mein Leid vergrößerte. Meine gewaltvolle Vergangenheit in der Kindheit machten es unmöglich Therapeuten zu vertrauen. Im Rückblick könnte man es so zusammenfassen, dass ich durch meine Erfahrungen in der Kindheit Mechanismen entwickelt hatte, die es nicht zuließen Therapeuten zu vertrauen (weil sie unweigerlich im therapeutischen Prozeß der Übertragung in die Rolle meiner Eltern gerieten) – schließlich hat mir allein meine eigene Kraft und Kreativität als Kind geholfen zu überleben – da war keine wirklich hilfreiche Person in meinem Leben gewesen.

Der zweite Blog ‚Pollys Leben ohne Therapie‘ begann als ich nicht mehr die Hilfe im Außen suchte – also keine Therapie mehr suchte als Allheilmittel – sondern mir meine Lösung in der Selbstwirksamkeit bewusst wurde. Es ging als erstes darum eine klare  Entscheidung zu treffen. Es war genug der alten Wege, des alten Leidens, der Verzweiflung und Hilflosigkeit. Ich wollte ganz neu weiter zu machen – ohne Therapie (nach 3 gescheiterten Therapieversuchen, die mein Leid nur noch mehr vergrößerten) – alles erschien mir leichter als dieses WEITERSO. Dieser zweite Blog von dem ich jetzt überleite auf dem Innen-Reise-Wege,  beschäftigte sich hauptsächlich mit NEUEM, Unbekannten und mit der intensiven Auseinandersetzung damit und seinen Wirkungen auf mich. Ich öffnete mich für alles Vieles, das mir hilfreich erschien, vor allem für den vernachlässigten spirituellen Bereich und begegnete dort weisen Menschen (die von ihren Erfahrungen berichteten, mir umsetzbare Techniken, bewusstseinsfördernde Texte lieferten, mit denen ich mich im Blog ausgiebig auseinandersetzen konnte). Ich meditierte wieder, schaute wieder mehr nach innen und fand fiel Hilfreiches, Erfahrbares, das ich anwenden konnte.

Pollys Blog ist eine Fundgrube von hilfreichen Hinweisen wie man Leid nicht weiter vermehrt sondern aus der Leidschleife herausfinden kann. Dies gelang besonders gut, indem ich immer wieder das Neue mit dem alten Seinszuständen verglich und sehr darauf achtete – nicht wieder in alte Programme abzurutschen. So lernte ich allmählich mehr und mehr zu differenzieren und begriff, dass ich selbst jede Menge Handhabe hatte, um Altes aufzulösen und neues Bewusstsein zu erschaffen. Es war harte Arbeit und es erforderte großes Engagement, Ausdauer und Achtsamkeit, aber es lohnte sich sehr. Das neue Wissen befreite mich fast sofort vom unnötigen Leid, von destruktiven Gedanken und schenkte mir sehr viel Zuversicht.

Dieser Prozeß dauerte fast genau ein Jahr und ich beschrieb ihn in Pollys-Blog sehr intensiv und ausdauernd. All meine Kraft steckte ich nun nicht mehr wie in Melinas-Blog in Jammern und Anklagen, sondern in Konstruktives, in Neugier auf Neues, in mutig ausprobieren von Unbekanntem. Und heute kann ich hier sitzen und ehrlich schreiben, dass ich voller Dankbarkeit bin, für all das Wissen, all die Erfahrungen, die ich in diesem letzten Jahr machen konnte.

Nun geht es weiter, die nächsten Jahre im Blick, die neue Zukunft zu leben, in der ich weiterwachsen kann ohne das unnötige Leid von Früher. Deshalb heißt mein neuer Blog: Innen-Reise-Wege

Auch dies geht vorüber

Ich bin derzeit am neuen Blog vorbereiten – daher heute nur eine sinnige Metapher-Geschichte zum aktuellem Geschehen:

„Es war einmal ein König, der war sehr unglücklich, denn sein Leben war ein einziges ‚auf und ab‘ – kaum war er glücklich so passierte etwas und es ging bergab. Er ertrug es nicht mehr und wollte nicht mehr leben. Da machte er in seinem Königreich einen Aufruf: Er würde jenen reich belohnen, der ihm helfen könnte. Die ganzen Weisen im Reich waren ratlos. Schließlich kam ein Bettler zu ihm und sprach: „Ich gebe Dir etwas, das so viel wert ist, dass Du es nicht bezahlen könntest, aber ich schenke es Dir“. Und er gab ihm einen Ring, aber mit der Order, dass er die Inschrift darauf erst lesen durfte, wenn er sich wieder so fühlte, wie dass alles verloren sei. Der König steckte den Ring an und als er eines Tages wieder so verzweifelt war, dass er nicht mehr leben wollte, besann er sich auf die Worte im Ring und nahm den Ring ab und las die Inschrift: Auch dies geht vorüber.“

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

Erst mal einen Witz, den ich gelesen habe: (zur Auflockerung)

„Gegen den Coronavirus am besten jeden Tag drei Knoblauchzehen essen. Der wirkt zwar nicht gegen den Virus, aber der Abstand von einem Meter wird definitiv eingehalten.“

Aber jetzt einen Beitrag wie es nach dem Corona Hype weitergehen wird (könnte): Ein Beitrag von dem Trend- und Zukunftsforscher  Matthias Horx der mich sehr beeindruckt hat.

 

Seltsame Zeiten

Also mich lässt das Gefühl nicht los, dass sich da einige „Weltenplaner“ ganz schön ins Fäustchen lachen.

Dieser C-Virus treibt solche Blüten…. Gestern fuhren wir schon ziemlich früh los um den größten Garten-Center in unserer Gegend zu besuchen, (in solche darf man sich ja noch rumtreiben) und auf dem Weg dorthin fuhren wir bei einen DM-Markt und Aldi vorbei (außerhalb von meinem Wohnort, denn bei uns gibt es schon lange kein Klopapier mehr) aber auch da waren viele Regale leer und kein Klopapier. Wir begegneten lediglich einer Frau am Klopapier-Regal, die uns völlig verzweifelt entgegenrief: Seit 3 Wochen laufe ich nun dem Klopapier hinterher!

Man möchte es nicht glauben welche Probleme manche Menschen haben, es sieht fast so aus, als könne der Mensch nicht ohne Klopapier leben. Ich stamme noch aus einer Zeit –  nach dem 2. Weltkrieg, wo es gar kein solches gab, man schnitt Zeitungen in kleine Stückchen und benutzte die. (Man wickelte auch erwärmte Ziegelsteine in Zeitungspapier, es gab keine umhäkelte Wärmeflaschen) Wenn Klopapier schon ein so wichtiges Gut in diesen Zeiten ist, wie ist das für die Bewohner von Ländern, die wirklich arm sind, die sich nicht mal was zu Essen leisten können und schon gar kein Klopapier (noch nie sowas benutzten). Was ist mit den Flüchtlingen an der griechischen Grenze oder auf Lesbos? Für die ist Klopapier garantiert kein Thema.

Ehrlich ich verstehe auch nicht (und misstraue zutiefst den Meldungen von „warmherzigen“ Politikern) die steten Aufrufe man solle doch Rücksicht auf die Kranken und Alten nehmen….. (Seit wann haben die Politiker sich je um die Bedürfnisse von Armen, Kranken und Benachteiligten gekümmert?????) Jetzt rufen sie uns auf, doch Rücksicht zu nehmen und sich einzuschränken (Hamsterkäufe, Verzicht auf Umarmungen, und Aufrufe an die Bevölkerung zur Solidarität) wann haben sich Politiker mit ihren Diäten je eingeschränkt, Solidarität gezeigt und jener Gruppe geholfen????

Ich denke man hätte durchaus diese ganze C-Sache anders angehen können, wie es die Niederlande und Großbritanien schon vorschlugen: z.B. (da wir ohnehin alle durchseucht werden in den nächsten 2 Jahren, hätte man ebenso nur die wirklich gefährdeten 20 – 30 % schützen können (und sie betreuen), statt die 70 – 80 % leichte Verlaufsformen bei Gesunden in Quarantäne zu stecken und die ganze Wirtschaft lahmzulegen, womit sie dann dem Virus die Schuld geben können für die sich schon die letzten 1,5 Jahre anbahnende nähernde Wirtschaftsrezession (die die ganzen Gierschlunde und Wirtschaftszerstörer verursacht haben mit ihrem: Wachstum, Wachstum, Wachstum und Ausbeutung).

Die tägliche Berieselung, und Angstmache und Drohungen von stetig neuen Hiobsnachrichten, die Panik erzeugen ist wie eine Gehirnwäsche und erstickt wunderbar passend, die Friday for future, Gelbwestendemos und weiterer wehrhafter Kontakte – Vereinzelung ist die Lösung, so wehrt man sich nicht mehr gegen politische Kritik und ist handhabbarer, beeinflussbarer und obendrein bleiben die die Familien unter sich, durchseuchen sich schneller und pflegen sich ja gegenseitig.

Wie las ich gestern? „man sollte die Panikmacher wegschließen“

Etwas Gutes hat der C-Virus schon: er macht sichtbarer, wie verroht unsere Gesellschaft ist, wie wenig solidarisch sie sich mit ihren Hamsterkäufen zeigt, wie egal uns die Flüchtlinge vor den EU-Außengrenzen sind – jetzt geht es nur um uns selbst – was werfen wir Trump heuchlerisch sein „Amerika first“ vor – wenn wir doch keinen Deut besser sind.

Und nebenbei geschieht auch was fürs Klima – keine Flugzeuge über uns verpesten die Luft, wenig Autos und Benzin werden gebraucht – alles Schlechte hat eben auch sein Gutes…. Und nach der C-Krise kann es wieder so weiter gehen wie bisher – Wachstum – Wachstum – mehr – mehr – mehr…. Und nebenbei sind die Flüchtlinge gar kein Thema mehr – wer will schon in ein Europa einreisen, das verseucht ist und wenn doch, dann hat man eine tolle Begründung sie draußen zu halten – die Kinder z.B., die wir ja jetzt nicht aufnehmen können….

So schöner Gartentag

Heute wieder so ein schöner Tag im Garten – mein Blaumeisenpärchen hat sich nun endlich entschieden, welches der Vogelhäuschen es jetzt akzeptiert  – sie haben das Neue gewählt. Und jetzt fliegen sie im Minutentakt mit Baumaterial ein und aus. So schön zu beobachten und auch den Meisenknödel mit eingearbeiteten Mehlwürmer bearbeiten sie sehr gründlich – sie hängen schwingend dran und es ist so lustig ihnen zuzugucken – ich könnte ihnen stundenlang zuschauen. Es ist ganz wichtig die Singvögel während der Brutzeit zu unterstützen, es gibt immer weniger Insekten. Auch ein Rotkehlchen habe ich entdeckt – wohl dasselbe wie im letzten Jahr – hat sich auf einem Balken unter dem Holzhäuschendach daran gemacht wieder ein Nest zu bauen (obwohl die vorwiegend Bodenbrüter sind). Jetzt ist noch ein Blaumeisenhäuschen frei und das Zaunkönig-Vogelhäuschen ist noch nicht bezogen, es hat ein ganz besonders kleines Einflugsloch, aber Zaunkönige sind auch sehr winzig.

Ja, heute war ein schöner Gartentag, 7 Stunden war ich draußen und habe viel geschafft. Und morgen gehen wir in das Gartencenter – Blumen…. Blumen….. Blumen, ich freu mich schon so!

Ich bin gar nicht böse wegen dem Coronavirus – hat er mir doch so viel freie Zeit beschert und jeden Morgen halt ich jetzt nach dem Aufwachen 10 Sekunden die Luft an (das sagt der Lungenarzt im Fernsehen), solange man das noch kann – so heißt es, sind die Lungen okay.

2 Jahre soll die ‚Durchseuchung‘ (der Weltbevölkerung dauern) mit dem Coronavirus brauchen…. und dann ist man für längere Zeit immun dagegen. Also soll er kommen – ich habe schon soviel überlebt, den schaff ich auch noch.

Sonnige Zeiten

Eigentlich wollte ich nicht auch noch über den Corona-Virus schreiben…. aber man kommt irgendwie nicht dran vorbei. Heute hat sogar eine Frau sichtbar die Straßenseite gewechselt, als ich auf dem Weg in den Garten war. Also irgendwie ist das ganze übertrieben. 2017 war eine massive Grippewelle (Influenza) und es gab weltweit mehr als 25 000 Tote durch Grippeviren auf der Welt (in Deutschland 1176 Tote ). Obwohl wir weit darunter liegen, so ein Hype – ich weiß nicht ob das Ganze nicht von der Weltwirtschaftskrise ablenken soll, die sowieso schon vorher auf uns zurollte und uns eingeredet wird, der Coronas-Virus hätte uns die beschert – nicht die Politiker und Gier-Schlünde auf dieser Welt.

Ich bin dankbar für die viele freie Schönwetterzeit, die ich jetzt im Garten nutzen kann. Vieles blüht schon – die Osterglocken, die Tulpen, die Schlüsselblumen, die lila und weißen Christrosen, die kleinen blauen Sternblumen und etliche Vögel untersuchen schon die verschiedenen (ich habe 3) Vogelvillen, ob sie tauglich sind für eine Familien-Vergrößerung. Heute hat ein Blaumeisenmännchen kräftig inwendig an dem einen Häuschen geklopft, so als wollte er das Holz auf Tauglichkeit überprüfen.

Zwischendurch liege ich faul an meinem Sonnenplatz auf der Liege und lasse mir beim Lesen die warmen Strahlen auf ‚den Pelz‘ scheinen. Dann wieder wird gearbeitet, beschnitten, hochgebunden, gerecht, das Laub entfernt, geharkt, in der Erde gewühlt und geplant was man dieses Jahr Neues ausprobieren wird. Das herrliche Grün tut den Augen wohl und wenn ich die Bussarde über meinem Grundstück kreisen sehe und ihre unverwechselbaren Rufe höre, denke ich: ‚Ja, hier gibt’s viele Mäuse – nur zu, bedient euch‘. Die Sträuche und Bäume bekommen schon Knospen, die Rosen werden heuer schön, das sehe ich schon und am Freitag fahre ich mit einer Freundin ins Gartencenter (das lassen sie noch offen, habe ich heute im Internet gelesen), da wird dann eingekauft und viele Blumen- für Gemüsepflanzen ist es wohl noch zu früh – mal sehen – in den verrückten Wetterzeiten. Aber ein paar Frühkartoffeln (die mir ausgewachsen sind) habe ich schon eingepflanzt und ein ganzes Beet habe ich auch schon vorbereitet für  eine Bienen- und Blumenbepflanzung, so wichtig!

Morgen kümmere ich mich um die Himbeerpflanzen und Bärlauch wird auch geerntet, derzeit werden regelrechte Bärlauch-Orgien gefeiert. Ja, viel zu tun, aber das tut gut! Dem Körper und der Seele!

Geschlossen

also das ist jetzt echt „Kacke“. Unser Akademie für Ältere ist nun wegen Corona geschlossen. Einerseits echt gut – viel Zeit für mich – hab ja noch 3 andere Ämter, aber in der Akademie ist doch ein Stück zu Hause für mich. Ist einfach ein guter Ort geworden seit Jahren nun schon um Menschen zu treffen, weiter zu lernen, sich auszutauschen, sinnvolle Arbeit zu machen…. Gesellschaftliche Teilhabe eben.

Nun ja, für Viele der Älteren ist dies der einzige Ort, wo sie ihrer Einsamkeit im Alter entfliehen können. Nicht zu vergessen, dass die Immunabwehr ja eine große Rolle spielt bei dieser Erkrankung. Und seelisches Befinden spielt aber auch eine wesentliche Rolle beim gesund bleiben. Einsamkeit ist keine gute Energie – d.h. wenn man sich einsam fühlt. Alleinsein, für mich sein (nicht dauernd natürlich ist eine andere Sache), sich auch zeitweise selbst genügen – schließlich muss man ja auch ab und zu reflektieren – ist eigentlich ein von mir geliebter Zustand. Aber von einem Tag auf den anderen ist vieles gleichzeitig anders…. das muss man erst umstrukturieren. Aber eigentlich ist es auch wie ein wenig Urlaub, wie ‚mehr Zeit für sich haben‘, weniger Stress haben, mehr Zeit für Kreatives z.Bsp. mal wieder Geschichten schreiben, Lesen, draußen sein, lange telefonieren, weniger planen, trödeln etc., also echt ein Geschenk…. mal sehen womit ich es fülle….
Trotzdem, der Austausch dort, die Vielfalt wird mir fehlen…..