Mutiger Faktencheck

Die Bilder die in meinem Kopf derzeit sind – sind nicht so schön…. Bei den Nachrichten von und über Corona z.Bsp. über die Horrormeldungen in Spanien, Italien wird mir schon ziemlich anders. Ich bin eigentlich kein ängstlicher Typ, aber die Vorstellung, dass ich als Angehöriger einer Risikogruppe (Alter 69) kein Beatmungsgerät bekomme (oder gar es wieder abgenommen kriege, weil nach mir eine jüngere Person eine Beatmung bekommt) ist nicht gerade angenehm.

Ersticken (ertrinken in der eigenen Lunge) finde ich auch nicht gerade erstrebenswert.

Selbst die Furchtlosesten unter uns, die Kritischsten unter uns – bekommen Ängste und Atemnot bei all den Horrormeldungen (Gehirnwaschmeldungen), die in uns Angst erzeugen. Da finde ich den Youtubefilm

Des Kaisers neue Kleider

der sich da mit den Fakten beschäftigt, die für jeden nachprüfbar sind, so er es wirklich will…. doch eine bessere Alternative. Ganz viele Quellen sind dort angegeben, die man selbst aufrufen kann. Es ist die Frage nun, ob wir nur Lemminge sind oder eigens denkende Menschen, die auch hinterfragen und die Mühe nicht scheuen, jenseits des Mainstreams, zu recherchieren. Und vielleicht schaffen wir es noch, jenen „Mahnern“ über die neue Weltveränderung (geplante neue Weltordnung, statt sie als Verschwörungstheorie abzutun) zuzuhören – und auch um dann noch rechtzeitig zu rufen „Seht mal, der Kaiser ist nackt!“

Und über noch etwas mache ich mir Gedanken: Ob diese Abschottung gegen all die Flüchtlinge und nicht später noch auf die Füße fällt – (man hört ja gar nix mehr davon) und später mal so richtiger Zorn auf die ‚Abschotter gegen das Flüchtlingselend‘ aufflammt und wir deren Wut noch Jahre in der Zukunft spüren werden, als Rechnung für das Wegschauen, für all die Nöte, die diese Völker in sich gesammelt, und an deren Verhältnissen dort wo diese Menschen herkommen – wir in den Industrieländern nicht unschuldig sind.

Ein kleiner Virus lehrt uns gründlich

Wir erleben das interessanteste soziologische Experiment in der Geschichte der Bundesrepublik. Und es ist für uns eine Prüfung. Wir dürfen uns auch in Kleingruppen nicht mehr treffen. In Bayern ist sogar eine Begegnung mit einem anderen Menschen, der nicht im gleichen Haushalt wohnt, verboten. Aber anders als in Italien dürfen wir, wenn wir das alleine oder zu zweit tun, nach draußen gehen und die Sonne genießen, spazieren gehen, wandern, joggen oder radfahren. Auch Nachbarschaftshilfe, z.B. das Einkaufen für Andere, ist möglich. Die S-Bahnen sowie Straßenbahnen und Bus fahren und sogar Umsonstfahren ist nun gefahrlos möglich (die Fahrer sind nun abgeschirmt und verkaufen keine Fahrkarten mehr) und die Versorgung mit dem täglichen Bedarf an Lebensmitteln ist gesichert. Es besteht also kein Grund zur Panik. (Es sei denn es ist ein Problem für Dich, Dir mal den A…. anderweitig zu reinigen) 😉

Die Straßen sind leer und selten sieht man noch Autos. Großstädte sind so wie sie vor hundert Jahren waren. Die Benzinpreise fallen wie nie auf Grund der geringen Nachfrage. Die Corona-Krise bietet uns die historisch einmalige Chance die schädlichen Auswirkungen unserer lieb gewonnenen Lebensweise auf das Klima zu verringern. Die Flugzeuge müssen, Gott sei Dank, auf dem Boden bleiben. Und plötzlich merken wir, dass wir mit einem Mal vorher undenkbares durchaus ändern können.

Dagegen arbeiten unsere Bäuerinnen und Bauern im Akkord. Etwa 300.000 Erntehelfer werden dringend benötigt, weil die polnischen Saisionarbeitskräfte nicht mehr einreisen können. Um unsere Versorgung sicher zu stellen, müssen sich Freiwillige zum Ernteeinsatz melden, die natürlich besser bezahlt werden müssen. Obst und Gemüse würden dadurch zwar teurer werden, aber das sollte es uns wert sein. Jedenfalls muss das Verramschen von Lebensmitteln sowie der Preiskampf zwischen den großen Discountern ein Ende haben. Es hat also viel Gutes dieses kleine Virus für uns Menschen gebracht – wir merken plötzlich, dass es viel Wichtigeres gibt als Geld und Materialismus, wir wachen auf – langsam und viele von uns genießen jetzt auch die positiven Seiten dieser Notmaßnahmen – vorausgesetzt wir akzeptieren sie auch und machen das Beste daraus.

Ich bin heute mit dem Bus gefahren zum Einkaufen (in unserem Ort gibt es nur noch 2 Mal in der Woche einen Gemüsemarkt – alles andere kann man nur am Rand des Städtles kaufen – für Autofahrer kein Problem für die Alten jedoch zu viel Fußweg) – so leer war es noch nie darin – auch im Einkaufsladen – gemütliches Einkaufen ohne Stress. Nur 12 Autos waren auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, und drin musste man nicht mal Abstand halten – kein Gedränge und die Regale waren auch gefüllt – bloß das Mehl und natürlich das Klopapier fehlte, aber es war auch schon Nachmittag, vielleicht sind vormittags immer noch die Hamsterkäufer und Angsthasen unterwegs.

Lasst uns zusammen aus der Krise lernen und unser Verhalten nachhaltig verändern.

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

Erst mal einen Witz, den ich gelesen habe: (zur Auflockerung)

„Gegen den Coronavirus am besten jeden Tag drei Knoblauchzehen essen. Der wirkt zwar nicht gegen den Virus, aber der Abstand von einem Meter wird definitiv eingehalten.“

Aber jetzt einen Beitrag wie es nach dem Corona Hype weitergehen wird (könnte): Ein Beitrag von dem Trend- und Zukunftsforscher  Matthias Horx der mich sehr beeindruckt hat.

 

Seltsame Zeiten

Also mich lässt das Gefühl nicht los, dass sich da einige „Weltenplaner“ ganz schön ins Fäustchen lachen.

Dieser C-Virus treibt solche Blüten…. Gestern fuhren wir schon ziemlich früh los um den größten Garten-Center in unserer Gegend zu besuchen, (in solche darf man sich ja noch rumtreiben) und auf dem Weg dorthin fuhren wir bei einen DM-Markt und Aldi vorbei (außerhalb von meinem Wohnort, denn bei uns gibt es schon lange kein Klopapier mehr) aber auch da waren viele Regale leer und kein Klopapier. Wir begegneten lediglich einer Frau am Klopapier-Regal, die uns völlig verzweifelt entgegenrief: Seit 3 Wochen laufe ich nun dem Klopapier hinterher!

Man möchte es nicht glauben welche Probleme manche Menschen haben, es sieht fast so aus, als könne der Mensch nicht ohne Klopapier leben. Ich stamme noch aus einer Zeit –  nach dem 2. Weltkrieg, wo es gar kein solches gab, man schnitt Zeitungen in kleine Stückchen und benutzte die. (Man wickelte auch erwärmte Ziegelsteine in Zeitungspapier, es gab keine umhäkelte Wärmeflaschen) Wenn Klopapier schon ein so wichtiges Gut in diesen Zeiten ist, wie ist das für die Bewohner von Ländern, die wirklich arm sind, die sich nicht mal was zu Essen leisten können und schon gar kein Klopapier (noch nie sowas benutzten). Was ist mit den Flüchtlingen an der griechischen Grenze oder auf Lesbos? Für die ist Klopapier garantiert kein Thema.

Ehrlich ich verstehe auch nicht (und misstraue zutiefst den Meldungen von „warmherzigen“ Politikern) die steten Aufrufe man solle doch Rücksicht auf die Kranken und Alten nehmen….. (Seit wann haben die Politiker sich je um die Bedürfnisse von Armen, Kranken und Benachteiligten gekümmert?????) Jetzt rufen sie uns auf, doch Rücksicht zu nehmen und sich einzuschränken (Hamsterkäufe, Verzicht auf Umarmungen, und Aufrufe an die Bevölkerung zur Solidarität) wann haben sich Politiker mit ihren Diäten je eingeschränkt, Solidarität gezeigt und jener Gruppe geholfen????

Ich denke man hätte durchaus diese ganze C-Sache anders angehen können, wie es die Niederlande und Großbritanien schon vorschlugen: z.B. (da wir ohnehin alle durchseucht werden in den nächsten 2 Jahren, hätte man ebenso nur die wirklich gefährdeten 20 – 30 % schützen können (und sie betreuen), statt die 70 – 80 % leichte Verlaufsformen bei Gesunden in Quarantäne zu stecken und die ganze Wirtschaft lahmzulegen, womit sie dann dem Virus die Schuld geben können für die sich schon die letzten 1,5 Jahre anbahnende nähernde Wirtschaftsrezession (die die ganzen Gierschlunde und Wirtschaftszerstörer verursacht haben mit ihrem: Wachstum, Wachstum, Wachstum und Ausbeutung).

Die tägliche Berieselung, und Angstmache und Drohungen von stetig neuen Hiobsnachrichten, die Panik erzeugen ist wie eine Gehirnwäsche und erstickt wunderbar passend, die Friday for future, Gelbwestendemos und weiterer wehrhafter Kontakte – Vereinzelung ist die Lösung, so wehrt man sich nicht mehr gegen politische Kritik und ist handhabbarer, beeinflussbarer und obendrein bleiben die die Familien unter sich, durchseuchen sich schneller und pflegen sich ja gegenseitig.

Wie las ich gestern? „man sollte die Panikmacher wegschließen“

Etwas Gutes hat der C-Virus schon: er macht sichtbarer, wie verroht unsere Gesellschaft ist, wie wenig solidarisch sie sich mit ihren Hamsterkäufen zeigt, wie egal uns die Flüchtlinge vor den EU-Außengrenzen sind – jetzt geht es nur um uns selbst – was werfen wir Trump heuchlerisch sein „Amerika first“ vor – wenn wir doch keinen Deut besser sind.

Und nebenbei geschieht auch was fürs Klima – keine Flugzeuge über uns verpesten die Luft, wenig Autos und Benzin werden gebraucht – alles Schlechte hat eben auch sein Gutes…. Und nach der C-Krise kann es wieder so weiter gehen wie bisher – Wachstum – Wachstum – mehr – mehr – mehr…. Und nebenbei sind die Flüchtlinge gar kein Thema mehr – wer will schon in ein Europa einreisen, das verseucht ist und wenn doch, dann hat man eine tolle Begründung sie draußen zu halten – die Kinder z.B., die wir ja jetzt nicht aufnehmen können….

So schöner Gartentag

Heute wieder so ein schöner Tag im Garten – mein Blaumeisenpärchen hat sich nun endlich entschieden, welches der Vogelhäuschen es jetzt akzeptiert  – sie haben das Neue gewählt. Und jetzt fliegen sie im Minutentakt mit Baumaterial ein und aus. So schön zu beobachten und auch den Meisenknödel mit eingearbeiteten Mehlwürmer bearbeiten sie sehr gründlich – sie hängen schwingend dran und es ist so lustig ihnen zuzugucken – ich könnte ihnen stundenlang zuschauen. Es ist ganz wichtig die Singvögel während der Brutzeit zu unterstützen, es gibt immer weniger Insekten. Auch ein Rotkehlchen habe ich entdeckt – wohl dasselbe wie im letzten Jahr – hat sich auf einem Balken unter dem Holzhäuschendach daran gemacht wieder ein Nest zu bauen (obwohl die vorwiegend Bodenbrüter sind). Jetzt ist noch ein Blaumeisenhäuschen frei und das Zaunkönig-Vogelhäuschen ist noch nicht bezogen, es hat ein ganz besonders kleines Einflugsloch, aber Zaunkönige sind auch sehr winzig.

Ja, heute war ein schöner Gartentag, 7 Stunden war ich draußen und habe viel geschafft. Und morgen gehen wir in das Gartencenter – Blumen…. Blumen….. Blumen, ich freu mich schon so!

Ich bin gar nicht böse wegen dem Coronavirus – hat er mir doch so viel freie Zeit beschert und jeden Morgen halt ich jetzt nach dem Aufwachen 10 Sekunden die Luft an (das sagt der Lungenarzt im Fernsehen), solange man das noch kann – so heißt es, sind die Lungen okay.

2 Jahre soll die ‚Durchseuchung‘ (der Weltbevölkerung dauern) mit dem Coronavirus brauchen…. und dann ist man für längere Zeit immun dagegen. Also soll er kommen – ich habe schon soviel überlebt, den schaff ich auch noch.