Der neue Weg

Ursprünglich stand hier vor ca. einem dreiviertel Jahr ein anderer Einführungsbeitrag, er hieß „Ich habe die Schnauze voll„. Er wurde hier angepinnt kurz nach meinem 3. Versuch eine Therapie zu machen, der dann ebenso kläglich scheiterte, wie die vorangegangenen. Weiterlesen

Sich in Frage stellen können – oder die Katze beißt sich in den Schwanz

Irgendwie ist es sooo traurig…  wenn ich aus Interesse manchmal noch in alten Blogs der DIS-Community lese, weil ich schauen will, ob sie nicht endlich heraus gefunden haben aus ihrem ewigen Leid und dem Teufelskreis des Schmerzes. Um da heraus zu kommen war es für mich nötig, mich und das was ich tue in Frage zu stellen…. Z.B. für möglich halten zu können, dass das kreisen um die Verletzungen aus der Vergangenheit – um sich selbst – nur noch mehr Leid bereit hält. Auch diese ganzen Abwehrhaltungen gegenüber Therapeuten, die evtl. sogar einen anderen Blick auf das Geschehen haben, werden abgewehrt, statt sich zu prüfen, ob da was dran ist. Mir ist inzwischen klar, dass das nicht leicht ist, bin ich doch diesem Irrtum auch lange erlegen, dass meine Meinung, meine Wahrnehmung unumstößlich war, dass ich doch recht hatte – auch wenn alles doch danach schrie – auch wahrzunehmen, dass ich nur das Schema aus Kindheitstagen bediente, weil ich es so gewohnt war, damals als es ums Überleben ging und ich mit meinen Kinderdenken noch nicht erfassen konnte, wie weitreichende schmerzliche Folgen das hat, wenn ich mit 30/40/50 Jahren immer noch im Kinderdenken festhänge.

1000 Gründe führt das EGO-Denken an, warum alle die anderes Denken von sich geben unrecht haben. Beim Lesen dieser im Leid Gefangenen habe ich den Eindruck, als schilderten sie einen völlig verbohrten Amoklauf gegen den Rest der Welt (und gegen sich selbst), die sie als Feinde der Vergangenheit bis ins Jetzt verfolgen. Und sie scharren ein Heer von Gleichgesinnten, auch Gefangenen zusammen, um sich mit Likes und Kommentaren zu bestätigen, dass sie natürlich im Recht sind und sich das, was sie tun gegenseitig zu versichern, dass es doch richtig ist, sich zu verteidigen gegen die Andersmeinungen. So traurig. Im Rückblick betrauere ich diese Phase sehr, dass ich so lange immer die alten schmerzhaften Kreise zog.

Es macht keinen Sinn noch in den alten Blogs von früher zu lesen, die mich in meiner schlimmsten Zeit (als ich noch Therapie glaubte machen zu müssen, um zu heilen) mit mutmachenden, tröstenden Kommentaren ‚aufgehalten‚ haben. Ja aufgehalten haben. Es tat so gut Trost zu bekommen, ein Like als Pflaster (ein Ersatz für die wirkliche Heilung) wenn man so litt, wie ich so viele Jahre. Wenn ich ab und zu noch in diesen alten Blogs lese, wird mir soviel bewusst … wieviel dieses alte Denken  ….. im Außen… in Therapien – andere müssen mir doch helfen endlich… den Fokus immer auf das Nichtheile gerichtet …. auf all die schrecklichen Szenen der Vergangenheit…. und all die hilflosen Helfer in meinem Leben, die alles nur noch schlimmer machten, mein Leiden potenzierten um ein Vielfaches.

Diese alten Blogschreiberinnen, denen ich mich damals so zugehörig fühlte, mit ihrem nie endenden Leid, waren mir ans Herz gewachsen – Leid verbindet auch – oh ja. Ich wollte später, dass sie aufwachen, so wie ich vor fast 2 Jahren endlich aufgewacht bin – eine Entscheidung traf – die: – nicht mehr länger leiden zu wollen – und alles tun wollte, damit das aufhörte – es war genug!!!

Ja, es ist fatal, aber wir müssen wohl alle unseren Weg finden, durch all den Schmerz und das Leid – das wir uns wieder und wieder selbst zufügen – ohne zu begreifen, dass wir das tatsächlich selbst tun. Allein an den Punkt kommen – wie der Alkoholiker zu dem Punkt kommt: Entweder sauf ich jetzt weiter und werde sterben, oder ich will leben und dann hör ich auf mit dem Alkohol. Auch ich war am Abgrund gestanden und wusste, wenn ich so weiter mache, werde ich mich umbringen, das war nicht der Alkohol, sondern meine Art zu denken, die mich dahin führte.

War es dennoch Zeitverschwendung? Nein, denn all das Leid führte uns erst zu dem Punkt des ’no return‘ – wo unser Leid uns an den Punkt führte – an die Grenze des Todes. Erst dann (wenn der Tod winkt) sind wir in der Lage den Schritt über die gewohnten Denkmuster hinaus zu machen, erst dann wenn wir nichts mehr zu verlieren haben, stellen wir in Frage, was  es ist, das uns an diesen ‚Endpunkt‘ führte – welcher grundlegende Irrtum. Diese falschen Troste, waren nur Verzögerungen von dem was ohnehin geschehen musste. Wir müssen erkennen, dass Leid eine Illusion ist – ja wirklich – und wir selbst dafür verantwortlich sind, es anders zu betrachten.

Das kann nur begreifen, der entweder schon mal an dem Punkt stand oder trockener Alkoholiker ist. Das erste Glas stehen lassen…. das ist schon schwer genug …. aber so einfach ist das für andere nicht (nein, einfach ist es für den Alkoholiker auch nicht, er muss auch anderes, neues Denken zulassen) – denken tun wir nämlich den ganzen Tag und das ist mit Sicherheit EGO-Müll. Also müssen wir umlernen, wir müssen Bewusstsein entwickeln und uns in Frage stellen, alles Gewohnte auf den Prüfstand, offen für Neues sein, denn das alte funktioniert ja nicht, schafft nur Leid und wieder Leid. Ein bekannter Therapeut Dr. Walter Lechler (hier sein Nachruf), den ich noch persönlich damals in der Herrenalber Klinik monatelang erleben durfte, (dieser Aufenthalt hat mir damals das Leben gerettet, obwohl ich dort eigentlich nur von den menschlichen Begegnungen profitiert hatte – (man riet mir ab weiter Therapien zu machen, von denen mich zig davon immer wieder an den Rand des Selbstmords brachten, damals verstand ich nicht und auch Jahrzehnte danach noch nicht, was es damit auf sich hatte).

Und dieser Walter Lechler sagte immer (frei übersetzt): Gott liebt den der Alkoholiker ist, denn da ist es ganz klar sichtbar und einhaltbar, wenn man das erste Glas stehen lässt.

Das ist natürlich starker Tobak. Ich höre schon den Shitstorm, die Empörungsschreie: Und was ist mit den Kindern, die missbraucht werden, haben die das auch selbst geschaffen und die Kinder, die im Krieg sterben – völlig unschuldig sind die doch…. und und und…. Und auch dafür hat der Kurs in Wundern eine Antwort, aber dazu muss man erst für möglich halten, dass man jahrelang auf einem Holzweg war, muss lernen sich und seine Glaubensätze in Frage zu stellen und tief darin eintauchen in die Möglichkeit, dass wir uns geirrt haben könnten und das ganze ‚System‘ hier, das durch unser Denken aufgebaut wurde, verstehen lernen – offen sein für Gedanken, die sehr ungewöhnlich sind – was nichts anderes heißt, als dass sie einfach nur ungewohnt sind.

 

Lösungsorientiert

Vor ein paar Tagen waren auf „Auditorium“ mehrere Vorträge von Gunter Schmidt – ein Pionier der systemisch-lösungsorientierten Beratungsansätze und als Begründer der hypnosystemischen Konzeption in Beratung, Coaching und Organisationsentwicklung (integratives Modell, das die offenen und verdeckten Kompetenzen der Kunden für diese optimal nutzbar macht), und ebenso im Bereich der Psychotherapie.

Das war sehr spannend! Er machte während dieses Vortrages auch einige Übungen mit den Anwesenden, die ich sehr interessant fand, die man auch mit sich allein selbst machen kann. Die eine war: Eine Person wurde ausgewählt in einer 6er-Gruppe (die Leute kannten sich nicht) und alle sagten dieser Person positive Rückmeldungen bezüglich ‚wie sie auf die anderen wirkten‘ und die Person durfte nichts dazu sagen – nur zuhören, (Bsp. Du wirkst auch mich so, dass ich denke, dass Du sehr gut …. oder … die Fähigkeit hast…. wie ein kompetenter….. usw.) wenn alle ihr Statement abgegeben hatten, wurde gewechselt und ein anderer kam dran, damit alle mal dran kamen.

Hinterher wurde ausgetauscht wie sich die Personen im Mittelpunkt gefühlt hatten und was es mit ihnen gemacht hat. Durchweg alle äußerten sich nach anfänglicher Verlegenheit, dass sie sich am Ende sehr aufgewertet und stark fühlten.

Eine weitere Übung fand ich auch sehr interessant, vor allem im Hinblick auf die Funktionsweise von allgemeinen Therapien, dort wird ja endlos immer nur der Fokus auf das gerichtet was nicht funktioniert, was traumatisch war, worin man sich defizitär fühlt…. G. Schmidt sagte, dass der Mensch unwillkürlich bei stressigen Situationen und Problemen dazu neigt, dass er davon sprechen will. Um dieses Phänomen der ständigen Problemfokusierung, mit dem ja eigentlich das Problem stetig neu geschaffen wird und nicht wirklich zur Lösung beiträgt, empfahl er eine Praktik, die wesentlich effektiver wäre, was übrigens nicht nur in der Klienten-Therapeut-Situation anwendbar ist sondern auch für sich alleine.

Das geht so: Man sehe im Geiste die Person – nennen wir sie mal Fritz, die das Problem hat (also mich selbst) vor sich und rede von ihr in der 3. Person….. ‚also der Fritz der hat dies oder jenes Problem‘ und dann kann man von Fritzens Problem ausführlich reden (und schließlich kennt der eigentliche Fritz ja am besten den Fritz – da drüben – ja am meisten das Problem) – das ist gleichzeitig entlastend, denn nicht man selber hat das Problem, sondern ‚der da drüben‘. Wenn man das ausgiebig getan hat, geht man dazu über ‚dem da drüben‘ dabei zu helfen und zu überlegen, was für Vorschläge man ihm machen könnte, was für ihn hilfreich wäre…. Durch die Distanz kann man ja meist besser sehen als wenn man mitten drin steckt in der Situation.

G. Schmidt hat das auf sehr humorige Art gebracht, was ich sehr an ihm schätze.

Negativität und Leiden

Wieder mal aus E.Tolles wunderbaren Texten – aus dem Buch; Jetzt

„Alle Negativität und Leiden haben ihre Wurzeln in der Zeit. Normalerweise ist die Zukunft eine Wiederholung der Gegenwart, oberflächliche Änderungen sind möglich, aber wirkliche Verwandlung ist selten und hängt davon ab, ob Du gegenwärtig genug sein kannst, um die Vergangenheit durch den Zugang zur Kraft der Gegenwart aufzulösen. Was Du als Zukunft wahrnimmst ist ein wesentlicher Teil Deines jetzigen Bewusstseinszustandes. Wenn Dein Verstand eine schwere Last der Vergangenheit mit sich herum trägt, wirst Du mehr davon erleben. Die Qualität eines Bewusstseins in diesem Moment gibt der Zukunft Gestalt, dann natürlich als das Jetzt erfahren werden kann.

Du kannst 10 Millionen Dollar gewinnen, aber diese Art von Veränderung ist nur oberflächlich, Du würdest nur die gleichen alten Muster in einer luxuriöseren Umgebung ausleben. Menschen haben gelernt das Atom zu spalten – anstatt 10 oder 20 Menschen mit einer Holzkeule zu spalten, kann eine Person z.Bsp. nur durch einen Knopfdruck eine Million Menschen umbringen. Ist das wahre Veränderung? Wenn die Qualität eines Bewusstseins in diesem Moment, Deine Zukunft bestimmt, was bestimmt dann die Qualität Deines Bewusstseins? Dein Grad an Gegenwärtigkeit. Der einzige Ort, an dem wahre Veränderung stattfinden kann, an dem die Vergangenheit aufgelöst werden kann, ist das Jetzt.

Alle Negativität wird durch Ansammlung psychologischer Zeit und Ablehnung der Gegenwart verursacht. Unbehagen, Besorgnis, Spannung, Stress, Sorgen, alle Arten von Angst, entstehen durch zuviel Zukunft und nicht genug Gegenwart. Schuld, Bedauern, Groll, Kummer, Traurigkeit, Bitterkeit und die Unfähigkeit zu vergeben, entstehen durch zu viel Vergangenheit und nicht genug Gegenwart. Den meisten Menschen fällt es schwer zu glauben, dass ein Bewusstseinszustand frei von Negativität sein kann. Und doch ist das der Zustand, auf den alle spirituellen Lehren hinweisen. Er ist die versprochene Erlösung und das nicht in einer illusorischen Zukunft, sondern genau hier, genau jetzt. Vielleicht fällt es Dir schwer zu erkennen, dass Zeit die Ursache all Deiner Probleme und Leidens ist. Du glaubst, dass Probleme von bestimmten Situationen verursacht werden und von einem herkömmlichen Standpunkt aus gesehen ist das wahr. Aber bevor Du Dich mit der Problem erzeugenden Grundstörung auseinandergesetzt hast, mit dessen Anhaftung in der Vergangenheit und Zukunft, Deine Ablehnung der Gegenwart, sind Probleme in Wirklichkeit austauschbar.

Wenn alle Deine Probleme und eingebildeten Gründe für Leiden und Unglück wunderbarerweise heute von Dir genommen würden, Du aber zugleich nicht gegenwärtiger wärest, dann würdest Du bald in ähnlichen Problemen stecken und ähnliche Gründe finden um weiter zu leiden. Das ist wie ein Schatten, der Dir überallhin folgt. Letzten Endes gibt es nur ein Problem, den an die Zeit gebundenen Verstand. Zu glauben, dass man jemals an einen Punkt kommen kann, wo man keinerlei Probleme mehr hat, ist auch nicht erreichbar, weil Du jetzt an diesem Punkt bist. Es gibt keine Erlösung in der Zeit. Du kannst nicht in der Zukunft frei sein. Gegenwärtigkeit ist der Schlüssel zur Freiheit, also kannst Du nur jetzt frei sein.“

 

 

 

 

Das größte Hindernis

Diesen Beitrag habe ich gerade unter meinen Entwürfen entdeckt und er ist so wichtig und gehört zu diesem Blog hier besonders – weil es um Neues Lernen geht.

Ein ganz wichtiges Kapitel von Tolles Buch „Jetzt“ – besonders für mich, die mit der Diagnose DIS/DDNOS u.ä. bezeichnet wurde.

Du bist nicht Dein Verstand.

Wenn jemand zum Arzt geht und sagt: Ich höre eine Stimme in meinem Kopf‘, so wird er oder sie, höchstwahrscheinlich an einen Psychiater überwiesen. In Wirklichkeit ist es so, dass fast jeder eine oder mehrere Stimmen in seinem Kopf hört. Die unwillkürlichen Gedankengänge, von denen Du noch nicht weist, dass es in Deiner Macht steht sie anzuhalten, ständige Monologe oder Dialoge. Sicher bist Du schon Verrückten auf der Straße begegnet, die unaufhörlich mit sich selber reden oder murmeln. Das ist gar nicht so verschieden von dem, was Du und die anderen ‚Normalen‘ tun, Ihr tut es nur nicht laut. Die Stimme spekuliert, urteilt kommentiert, vergleicht, mag nicht usw. Die Stimme hat nicht unbedingt mit der Situation zu tun, in der Du Dich gerade befindest. Es kann sein, dass sie die nahe oder ferne Vergangenheit wieder aufleben lässt oder für mögliche Situationen in der Zukunft schon mal übt. Dabei stellt sie sich oft vor, dass Dinge schief gehen, dass Dinge schlecht ausgehen – das nennt man sich sorgen. Manchmal wird diese Tonspur mit Bildern begleitet, wie im Kino. Selbst wenn diese Stimme in der augenblicklichen Situation Relevanz hat wird sie Interpretationen anbringen, die sich an der Vergangenheit orientieren, das geschieht weil diese Stimme zu Deinem Konditionierten Verstand gehört, die aus Deiner gesamten Vergangenheit entstanden ist und aus den von Dir geerbten Verstandesmustern. Du siehst und beurteilst die Gegenwart durch die Augen der Vergangenheit, das verzerrt die Sicht völlig. Es ist nicht ungewöhnlich, dass diese Stimme zum größten Feind eines Menschen wird. Viele Menschen leben mit einem Peiniger im Kopf, der sie ununterbrochen angreift, bestraft und ihnen die Lebensenergie abzieht. Hier liegt die Ursache für unzähliges Leid, für Unglück und auch für Krankheit.

Die gute Nachricht ist, dass Du Dich von Deinem Verstand befreien kannst, das ist die einzig wahre Befreiung. Du kannst gleich jetzt den ersten Schritt darauf tun. Fange an die Stimme in Deinem Kopf – so oft Du kannst – zu hören, sei besonders aufmerksam bei allen sich wiederholenden Gedankenmustern, diese alten Schallplatten, die seit vielen Jahren schon in Deinem Kopf gespielt wurden. Das meine ich mit ‚den Denker beobachten‘. Ich könnte auch sagen: Höre die Stimme in Deinem Kopf, sei als Beobachter gegenwärtig. Wenn Du dieser Stimme zuhörst, dann tue das vorurteilslos, verurteile oder verdamme nicht was Du hörst, denn das würde bedeuten, dass die Stimme wieder zur Hintertüre hereingekommen ist. Du wirst bald erkennen – da ist die Stimme und da bin ich und ich höre ihr zu. Beobachte sie. Dieses Erkennen von ‚Ich bin‘, dieses Gefühl von eigener Gegenwärtigkeit ist kein Gedanke, es hat seinen Ursprung jenseits des Verstandes.

Wenn Du also einem Gedanken zuhörst, dann bist Du Dir eines Gedanken bewusst und sogleich auch Deiner Selbst – als Zeuge dieses Gedankens. Eine neue Dimension der Bewusstheit ist entstanden. Der Gedanke verliert so an Macht über Dich und lässt schnell nach, denn Du verstärkst den Gedanken nicht mehr durch Deine Identifikation mit ihm. Dies ist der Anfang vom Ende des unbeabsichtigten und zwanghaften Denkens. Wenn ein Gedanke nachlässt entsteht eine Unterbrechung im Strom der Gedanken, eine Lücke von ‚No-mind‘. Zunächst werden diese Gedanken kurz sein, ein paar Sekunden vielleicht, aber allmählich werden sie länger. Wenn diese Lücken stattfinden, dann fühlst Du eine gewisse Stille und einen Frieden in Dir, das ist der Beginn Deines natürlichen Zustands Deines ursprünglichen Seins, das normalerweise vom Verstand getrübt ist. Durch üben wird sich dieses Gefühl von Stille und Frieden vertiefen. Du wirst auch eine feine Austrahlung von Freude aufsteigen fühlen – von tief innen, die Freude des Seins. Im Zustand innerer Verbundenheit bist Du wesentlich aufmerksamer, wacher, als wenn Du mit Deinem Verstand identifiziert bist. Du bist dann völlig in der Gegenwart und auch die Schwingung des Energiefeldes, welches den physischen Körper am Leben erhält, wird erhöht.“

Ich vermute, dass mein stetes Hören von Solfeggio Frequenzen, die ja auch die Schwingung erhöhen, sein übriges dazu taten, dass ich mich so schnell und wesentlich verändern konnte. Übrigens höre ich die nach wie vor täglich – jetzt nicht mehr eine einzige der Schwingungen 30 Tage lang, (ich habe sie alle durch) sondern je nach Wahl, denn jede Frequenz hat ja seine eigene Wirkung.

Jenseits des Mainstreams

Für Menschen, die noch eigenes Denken wagen:

Auch ich beobachte die ganzen Corona-Nachrichten und Reaktionen meiner Mitmenschen – wie wahrscheinlich 90 % der Menschen in den Industrieländern. Die anderen haben oft nicht so die Möglichkeiten (wenns ums überleben geht, um Hunger, oder wenn man zu zehnt in einer Blechhütte leben muss, da gehts um andere Dinge als um Abstand halten). 

Aber ich misstraue allen Politiker auf der ganzen Welt – ich halte durchaus auch diese beiden Artikel hier und hier für möglich. Sehr gute fundierte Interviews. Ja, ich weiß – alles was nicht mainstream ist – ist Verschwörungstheorie. Aber wie wir wissen gibt es jede Menge Machthungrige und korrupte Staatslenker (wir kennen sie alle – allen voran Trump, der seiner Bevölkerung X für ein U verkauft und Tatsachen verdreht, bloß um an der Macht zu bleiben, oder ein Erdogan und Orbán oder China, Russland….). Irgendwann werden wir es wissen. Aber selbst wenn unsere Politiker nur einfach Angst hatten und sich geirrt hätten (und kein Plan dahintersteckt – z.B. von einer drohenden Rezession ablenken wollen)  – sie würden es niemals zugeben – sie würden es vertuschen, wie so vieles, was sich in all den Jahren gezeigt hat und aufgedeckt wurde.

Ich halte es durchaus für möglich, dass dies hier ein Probelauf ist – um zu sehen wie die ‚Lemminge‘ sich verhalten, ob sie lenkbar sind für eine große Sache z.Bsp. die ganzen Einschränkungen und Ausnahmezustände hinzunehmen. Ich habe keine Denkverbote in meinem System.

Die Gedanken die mir im Kopf rumgehen und all das was ich da so für mich untersuche, mich informiere und beobachte geht in alle Richtungen. Wir Deutschen und vor allem die Juden hatten uns damals auch nicht sich vorstellen können, was alles Undenkbare an Verbrechen geschehen kann, wenn man Denkverbote zulässt. Es schadet keinesfalls sich in alle Richtungen zu informieren.

Mich machte es von Anfang an sehr misstrauisch, wie plötzlich sich die Politiker so solidarisch mit den Alten, Schwachen, Kranken zeigte und uns weismachen wollten, wie besorgt sie sind. Und jetzt sorgen sie sich plötzlich (wo sie es doch nie wirklich all die Jahre taten, sondern die Schere zwischen Reich und Arm immer weiter untätig wachsen ließen, und es immer nur um Wachstum ging) um die Alten und schlechtbezahlten Arbeitenden, die Sanktionen gegenüber Hartz4 Menschen, die im Stich gelassenen Alleinerziehenden….. Jetzt plötzlich haben die Politiker in den Talkshows und öffentlichen täglichen „Berieselungsnachrichten“ ihre Solidarität entdeckt?

Also ehrlich, diese tägliche Gehirnwäsche über die schreckliche Bedrohung, jeden Tag Neuigkeiten im Corona-Ticker, kommt man kaum noch mit ….. Gesichtsmasken gestern nein – nicht wirksam – heute Pflicht – / die nutzlosen überzogenen Verbote, die ganzen sich widersprechenden Politikermeinungen….. Ja, da kann man schon mal Probleme mit der Atmung kriegen und die Masken nehmen uns auch noch die Luft. Und da kann man schon Angst kriegen, denn allein die Angstmacherei in den Medien ….. Ist denn nicht eine Empfehlung zur Angstbewältigung, dass man tief durchatmen sollte und dann wird die Angst weniger ?- nicht sehr förderlich sind dafür die Masken….. Ja, die Lemminge sind beschäftigt – der Fokus ist dauerhaft auf ‚Abstand einhalten‘ gerichtet, das was das Leben eigentlich lebenswert macht wird uns genommen – intensive Kontakte, Berührung, Umarmungen, Tröstung, das wonach wir uns Sehnen sollen – wir nicht mehr tun dürfen. Auch die Gelbwesten dürfen nicht mehr auf die Straße, Versammlungen und Demos sind verboten, allein die Nachrichten gelten noch als Info, nicht mehr ernsthafter Austausch mit dem Gegenüber.

Nein Leute, ich glaub nicht alles was mir die Politiker erzählen und die Medien, die auch oft ins gleiche Horn blasen. Kritische, fundierte, nachweisbare Inhalte von Epidemiologen-Berichten kommen in den Medien gar nicht mehr vor, die kann man glücklicherweise noch im Internet lesen. Und überhaupt, wieso richtet sich die Regierung hauptsächlich nach den Virologen des RKI und danach was die Ärzte sagen und nicht nach den Epidemiologen, die haben doch jahrzehntelange Erfahrung. Der Virologe beschäftigt sich mit Viren (und das Covid 19 ist ja neu und sie sagen ja auch man hat dies alles noch nicht erforscht) und die Ärzte, die da ständig reden, die kennen sich allenfalls aus mit den schlimmsten Folgen und mit Kranken. Und was soll das? unsere Intensivbetten sind grad mal zur Hälfte ausgelastet. Da finde ich die Idee von der geplanten Herdenimunität ohnehin besser wie in Schweden. Was soll das wenn wir ihn eh alle kriegen werden, gut dann sterben die Alten, die mehrfach Erkrankungen haben, vielleicht nicht so viele auf einmal, wenn wir es strecken – aber so oder so sterben die auch in einem Jahr noch. Ich jedenfalls habe meine Patientenverfügung schon dahingehend geändert und mit meiner Tochter besprochen, dass ich keinesfall beatmet  werden möchte (wo doch inzwischen längst klar ist, dass die meisten (Zwangs)Beatmeten hinterher auch noch bleibende Lungenschädigungen davon tragen können). Nein, ich bin durchaus nicht allein mit all diesen Überlegungen.

Und eines ist mir klar, dass nur Menschen die Angst um ihr Leben haben, so gefangen werden können von den ganzen Maßnahmen. Wenn man an etwas Höheres glaubt – einen Gott und an einem Sinn (warum man hier ist z.B.) und auch daran, dass dies hier ein Lernplanet ist und wir schon viele Leben gelebt haben, dann hat man auch weniger oder gar keine Angst vor dem Sterben. DANN IST MAN FREI!!!

 

 

Mutiger Faktencheck

Die Bilder die in meinem Kopf derzeit sind – sind nicht so schön…. Bei den Nachrichten von und über Corona z.Bsp. über die Horrormeldungen in Spanien, Italien wird mir schon ziemlich anders. Ich bin eigentlich kein ängstlicher Typ, aber die Vorstellung, dass ich als Angehöriger einer Risikogruppe (Alter 69) kein Beatmungsgerät bekomme (oder gar es wieder abgenommen kriege, weil nach mir eine jüngere Person eine Beatmung bekommt) ist nicht gerade angenehm.

Ersticken (ertrinken in der eigenen Lunge) finde ich auch nicht gerade erstrebenswert.

Selbst die Furchtlosesten unter uns, die Kritischsten unter uns – bekommen Ängste und Atemnot bei all den Horrormeldungen (Gehirnwaschmeldungen), die in uns Angst erzeugen. Da finde ich den Youtubefilm

Des Kaisers neue Kleider

der sich da mit den Fakten beschäftigt, die für jeden nachprüfbar sind, so er es wirklich will…. doch eine bessere Alternative. Ganz viele Quellen sind dort angegeben, die man selbst aufrufen kann. Es ist die Frage nun, ob wir nur Lemminge sind oder eigens denkende Menschen, die auch hinterfragen und die Mühe nicht scheuen, jenseits des Mainstreams, zu recherchieren. Und vielleicht schaffen wir es noch, jenen „Mahnern“ über die neue Weltveränderung (geplante neue Weltordnung, statt sie als Verschwörungstheorie abzutun) zuzuhören – und auch um dann noch rechtzeitig zu rufen „Seht mal, der Kaiser ist nackt!“

Und über noch etwas mache ich mir Gedanken: Ob diese Abschottung gegen all die Flüchtlinge und nicht später noch auf die Füße fällt – (man hört ja gar nix mehr davon) und später mal so richtiger Zorn auf die ‚Abschotter gegen das Flüchtlingselend‘ aufflammt und wir deren Wut noch Jahre in der Zukunft spüren werden, als Rechnung für das Wegschauen, für all die Nöte, die diese Völker in sich gesammelt, und an deren Verhältnissen dort wo diese Menschen herkommen – wir in den Industrieländern nicht unschuldig sind.

Anfragen zum Neuen Blog

Sorry – ich habe keine Ahnung wie das geht, die Anfragen zu meinem neuen Blog zu beantworten bzw. sie einzuladen. Also verzeiht mir bitte…. ich schreibe aber genau deshalb jetzt noch einmal hier die Adresse hin, damit ihr mir auch dahin folgen könnt.

https://innenreisewege.wordpress.com

Der neue Blog war notwendig, denn die jetzigen Themen sind andere. Dort geht es jetzt um die Umsetzung des Gelernten, um die Anwendung im Leben mit der neuen Sicht.

 

Ein kleiner Virus lehrt uns gründlich

Wir erleben das interessanteste soziologische Experiment in der Geschichte der Bundesrepublik. Und es ist für uns eine Prüfung. Wir dürfen uns auch in Kleingruppen nicht mehr treffen. In Bayern ist sogar eine Begegnung mit einem anderen Menschen, der nicht im gleichen Haushalt wohnt, verboten. Aber anders als in Italien dürfen wir, wenn wir das alleine oder zu zweit tun, nach draußen gehen und die Sonne genießen, spazieren gehen, wandern, joggen oder radfahren. Auch Nachbarschaftshilfe, z.B. das Einkaufen für Andere, ist möglich. Die S-Bahnen sowie Straßenbahnen und Bus fahren und sogar Umsonstfahren ist nun gefahrlos möglich (die Fahrer sind nun abgeschirmt und verkaufen keine Fahrkarten mehr) und die Versorgung mit dem täglichen Bedarf an Lebensmitteln ist gesichert. Es besteht also kein Grund zur Panik. (Es sei denn es ist ein Problem für Dich, Dir mal den A…. anderweitig zu reinigen) 😉

Die Straßen sind leer und selten sieht man noch Autos. Großstädte sind so wie sie vor hundert Jahren waren. Die Benzinpreise fallen wie nie auf Grund der geringen Nachfrage. Die Corona-Krise bietet uns die historisch einmalige Chance die schädlichen Auswirkungen unserer lieb gewonnenen Lebensweise auf das Klima zu verringern. Die Flugzeuge müssen, Gott sei Dank, auf dem Boden bleiben. Und plötzlich merken wir, dass wir mit einem Mal vorher undenkbares durchaus ändern können.

Dagegen arbeiten unsere Bäuerinnen und Bauern im Akkord. Etwa 300.000 Erntehelfer werden dringend benötigt, weil die polnischen Saisionarbeitskräfte nicht mehr einreisen können. Um unsere Versorgung sicher zu stellen, müssen sich Freiwillige zum Ernteeinsatz melden, die natürlich besser bezahlt werden müssen. Obst und Gemüse würden dadurch zwar teurer werden, aber das sollte es uns wert sein. Jedenfalls muss das Verramschen von Lebensmitteln sowie der Preiskampf zwischen den großen Discountern ein Ende haben. Es hat also viel Gutes dieses kleine Virus für uns Menschen gebracht – wir merken plötzlich, dass es viel Wichtigeres gibt als Geld und Materialismus, wir wachen auf – langsam und viele von uns genießen jetzt auch die positiven Seiten dieser Notmaßnahmen – vorausgesetzt wir akzeptieren sie auch und machen das Beste daraus.

Ich bin heute mit dem Bus gefahren zum Einkaufen (in unserem Ort gibt es nur noch 2 Mal in der Woche einen Gemüsemarkt – alles andere kann man nur am Rand des Städtles kaufen – für Autofahrer kein Problem für die Alten jedoch zu viel Fußweg) – so leer war es noch nie darin – auch im Einkaufsladen – gemütliches Einkaufen ohne Stress. Nur 12 Autos waren auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, und drin musste man nicht mal Abstand halten – kein Gedränge und die Regale waren auch gefüllt – bloß das Mehl und natürlich das Klopapier fehlte, aber es war auch schon Nachmittag, vielleicht sind vormittags immer noch die Hamsterkäufer und Angsthasen unterwegs.

Lasst uns zusammen aus der Krise lernen und unser Verhalten nachhaltig verändern.

Nun ist es soweit

der neue Blog steht und für die Interessierten, die mir weiter folgen wollen ist hier der Link zu meinem neuen Blog: Innen-Reise-Wege

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, ist es nun Zeit das Thema zu wechseln, klar zu differenzieren, dass jetzt eine andere Zeit angebrochen ist für mich und die Orientierung in meinem Leben. Mir erscheint es wichtig da eine klare Unterscheidung zu machen, um nicht Altes mit Neuem zu verwechseln.

Der erste Blog „MelinasSchreibfamilie“  beschäftigte sich hauptsächlich mit der Verarbeitung/Auseinandersetzung  mit der erhaltenen Diagnose DIS/DDNOS und der Suche nach Therapie – sowie mit den leidvollen Erfahrungen mit dem Psychowesen und endet mit dem Begreifen, dass konventionelle Therapie nur mein Leid vergrößerte. Meine gewaltvolle Vergangenheit in der Kindheit machten es unmöglich Therapeuten zu vertrauen. Im Rückblick könnte man es so zusammenfassen, dass ich durch meine Erfahrungen in der Kindheit Mechanismen entwickelt hatte, die es nicht zuließen Therapeuten zu vertrauen (weil sie unweigerlich im therapeutischen Prozeß der Übertragung in die Rolle meiner Eltern gerieten) – schließlich hat mir allein meine eigene Kraft und Kreativität als Kind geholfen zu überleben – da war keine wirklich hilfreiche Person in meinem Leben gewesen.

Der zweite Blog ‚Pollys Leben ohne Therapie‘ begann als ich nicht mehr die Hilfe im Außen suchte – also keine Therapie mehr suchte als Allheilmittel – sondern mir meine Lösung in der Selbstwirksamkeit bewusst wurde. Es ging als erstes darum eine klare  Entscheidung zu treffen. Es war genug der alten Wege, des alten Leidens, der Verzweiflung und Hilflosigkeit. Ich wollte ganz neu weiter zu machen – ohne Therapie (nach 3 gescheiterten Therapieversuchen, die mein Leid nur noch mehr vergrößerten) – alles erschien mir leichter als dieses WEITERSO. Dieser zweite Blog von dem ich jetzt überleite auf dem Innen-Reise-Wege,  beschäftigte sich hauptsächlich mit NEUEM, Unbekannten und mit der intensiven Auseinandersetzung damit und seinen Wirkungen auf mich. Ich öffnete mich für alles Vieles, das mir hilfreich erschien, vor allem für den vernachlässigten spirituellen Bereich und begegnete dort weisen Menschen (die von ihren Erfahrungen berichteten, mir umsetzbare Techniken, bewusstseinsfördernde Texte lieferten, mit denen ich mich im Blog ausgiebig auseinandersetzen konnte). Ich meditierte wieder, schaute wieder mehr nach innen und fand fiel Hilfreiches, Erfahrbares, das ich anwenden konnte.

Pollys Blog ist eine Fundgrube von hilfreichen Hinweisen wie man Leid nicht weiter vermehrt sondern aus der Leidschleife herausfinden kann. Dies gelang besonders gut, indem ich immer wieder das Neue mit dem alten Seinszuständen verglich und sehr darauf achtete – nicht wieder in alte Programme abzurutschen. So lernte ich allmählich mehr und mehr zu differenzieren und begriff, dass ich selbst jede Menge Handhabe hatte, um Altes aufzulösen und neues Bewusstsein zu erschaffen. Es war harte Arbeit und es erforderte großes Engagement, Ausdauer und Achtsamkeit, aber es lohnte sich sehr. Das neue Wissen befreite mich fast sofort vom unnötigen Leid, von destruktiven Gedanken und schenkte mir sehr viel Zuversicht.

Dieser Prozeß dauerte fast genau ein Jahr und ich beschrieb ihn in Pollys-Blog sehr intensiv und ausdauernd. All meine Kraft steckte ich nun nicht mehr wie in Melinas-Blog in Jammern und Anklagen, sondern in Konstruktives, in Neugier auf Neues, in mutig ausprobieren von Unbekanntem. Und heute kann ich hier sitzen und ehrlich schreiben, dass ich voller Dankbarkeit bin, für all das Wissen, all die Erfahrungen, die ich in diesem letzten Jahr machen konnte.

Nun geht es weiter, die nächsten Jahre im Blick, die neue Zukunft zu leben, in der ich weiterwachsen kann ohne das unnötige Leid von Früher. Deshalb heißt mein neuer Blog: Innen-Reise-Wege

Auch dies geht vorüber

Ich bin derzeit am neuen Blog vorbereiten – daher heute nur eine sinnige Metapher-Geschichte zum aktuellem Geschehen:

„Es war einmal ein König, der war sehr unglücklich, denn sein Leben war ein einziges ‚auf und ab‘ – kaum war er glücklich so passierte etwas und es ging bergab. Er ertrug es nicht mehr und wollte nicht mehr leben. Da machte er in seinem Königreich einen Aufruf: Er würde jenen reich belohnen, der ihm helfen könnte. Die ganzen Weisen im Reich waren ratlos. Schließlich kam ein Bettler zu ihm und sprach: „Ich gebe Dir etwas, das so viel wert ist, dass Du es nicht bezahlen könntest, aber ich schenke es Dir“. Und er gab ihm einen Ring, aber mit der Order, dass er die Inschrift darauf erst lesen durfte, wenn er sich wieder so fühlte, wie dass alles verloren sei. Der König steckte den Ring an und als er eines Tages wieder so verzweifelt war, dass er nicht mehr leben wollte, besann er sich auf die Worte im Ring und nahm den Ring ab und las die Inschrift: Auch dies geht vorüber.“