Das Aufgeben von Leid

In meinem neuen Blog Innen-Reise-Wege,(seit März 20) habe ich bereits diese untere weise Metapher-Geschichte eingestellt. Aber mir kam es so wichtig vor, sie auch hier hinein zu stellen,  denn die Sache mit dem (so gewohntem) Leid ist gar nicht so einfach loszulassen. Denn sie erfordert ein neues Denken zuzulassen.

Ein bereits älterer Mönch kam zu einem Zen-Meister und sagte…

Ich habe in meinem Leben eine Vielzahl von spirituellen Lehrern aufgesucht und nach und nach immer mehr Vergnügungen aufgegeben, um meine Begierden zu bekämpfen.

Ich habe lange Zeit gefastet, jahrelang mich dem Zölibat unterworfen und mich regelmäßig kasteit.

Ich habe alles getan, was von mir verlangt wurde, und ich habe wahrhaft gelitten, doch die Erleuchtung wurde mir nicht zuteil.

Ich habe alles aufgegeben, jede Gier, jede Freude, jedes Streben fallengelassen.

Was soll ich jetzt noch tun?

Der Meister erwiderte:

« Gib das Leiden auf! »

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