Jenseits des Corona-Virus

habe ich auch noch ein anderes Leben! Ich arbeite ja bereits seit einiger Zeit an einem neuen Blog – der alte „Pollys Leben ohne Therapie“ – ist nun ‚gegessen‘. Es geht jetzt weiter mit der Umsetzung des Gelernten im letzten Jahr.  Therapie passt da nicht mehr, denn das Leben selbst ist Therapie, das Leben in der großen weiten Welt.

Diese Umsetzung ist gar nicht so leicht – das Wissen darum, wie und warum mein Leben so voller Leid und Hoffnungslosigkeit war – ist nun gespeichert und Wissen ist ja Macht. Und seit ich kapiert habe, dass meine Gedanken, mein Leben gestalten, ist auch die Zuversicht eingekehrt, dass ich es in der Hand habe und meine frühere Verzweiflung und das Gefühl von Ausgeliefertsein ist weg. Ja Wissen ist Macht! Das stimmt, ich kann zwar nicht behaupten, dass jetzt alles Eitel-Sonnenschein ist – aber das Minuszeichen vor den weniger angenehmen Dingen/Menschen, ist nun verwandelt in ein Pluszeichen, und es sind nur noch Herausforderungen, von denen ganz klar ist, dass sie bewältigbar, bearbeitbar sind – die Schlüssel habe ich in Händen. Nun geht es darum sie auch anzuwenden.

Das größte Problem  ist derzeit meine Ablenkbarkeit, meine Nichtaufmerksamkeit, das Umfeld, (das sich sehr aufgeregt zeigt) und es kostet Mühe, sich nicht anstecken zu lassen. Ich vergesse immer wieder im Jetzt zu sein, in der Gegenwart. Ich gehöre zu der sog. Risikogruppe und die tägliche Beschallung aus den Nachrichten haben mich auch schon streckenweise in den Sog der Gedanken…. wenn mein Halsweh schlimmer wird…. wenn mein Husten (den ich schon monatelang habe) doch Corona-Virus ist…. und ich bin sowieso anfällig für Atembeschwerden (aus Psychogründen)…. dann spüre ich doch manchmal einen Hauch von Besorgnis. Aber selbst wenn ich ihn hätte…. heißt das doch noch lange nicht, dass ich daran ersticke.

Nicht falsch verstehen…. ich halte Abstand, ich nehme Rücksicht auf Menschen, die Angst haben oder nicht, ich isoliere mich freiwillig – ist für mich kein Problem – im Gegenteil – nach den vielen sozialen Engagement in den letzten Jahren, tut es richtig gut mal mehr physisch zurück gezogen zu leben. Telefon und Computer sind ja auch meine Möglichkeiten um im Kontakt zu bleiben. Nebenbei aber versuche ich mich nicht verrückt machen zu lassen von den ganzen täglichen Horrormeldungen und Panikmache – versuche gut recherchierte Artikel zu lesen und mir meinen gesunden Menschenverstand zu bewahren.

 

Ein Gedanke zu “Jenseits des Corona-Virus

  1. Pingback: Nun ist es soweit | Pollys Leben ohne Therapie

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