Sonnige Zeiten

Eigentlich wollte ich nicht auch noch über den Corona-Virus schreiben…. aber man kommt irgendwie nicht dran vorbei. Heute hat sogar eine Frau sichtbar die Straßenseite gewechselt, als ich auf dem Weg in den Garten war. Also irgendwie ist das ganze übertrieben. 2017 war eine massive Grippewelle (Influenza) und es gab weltweit mehr als 25 000 Tote durch Grippeviren auf der Welt (in Deutschland 1176 Tote ). Obwohl wir weit darunter liegen, so ein Hype – ich weiß nicht ob das Ganze nicht von der Weltwirtschaftskrise ablenken soll, die sowieso schon vorher auf uns zurollte und uns eingeredet wird, der Coronas-Virus hätte uns die beschert – nicht die Politiker und Gier-Schlünde auf dieser Welt.

Ich bin dankbar für die viele freie Schönwetterzeit, die ich jetzt im Garten nutzen kann. Vieles blüht schon – die Osterglocken, die Tulpen, die Schlüsselblumen, die lila und weißen Christrosen, die kleinen blauen Sternblumen und etliche Vögel untersuchen schon die verschiedenen (ich habe 3) Vogelvillen, ob sie tauglich sind für eine Familien-Vergrößerung. Heute hat ein Blaumeisenmännchen kräftig inwendig an dem einen Häuschen geklopft, so als wollte er das Holz auf Tauglichkeit überprüfen.

Zwischendurch liege ich faul an meinem Sonnenplatz auf der Liege und lasse mir beim Lesen die warmen Strahlen auf ‚den Pelz‘ scheinen. Dann wieder wird gearbeitet, beschnitten, hochgebunden, gerecht, das Laub entfernt, geharkt, in der Erde gewühlt und geplant was man dieses Jahr Neues ausprobieren wird. Das herrliche Grün tut den Augen wohl und wenn ich die Bussarde über meinem Grundstück kreisen sehe und ihre unverwechselbaren Rufe höre, denke ich: ‚Ja, hier gibt’s viele Mäuse – nur zu, bedient euch‘. Die Sträuche und Bäume bekommen schon Knospen, die Rosen werden heuer schön, das sehe ich schon und am Freitag fahre ich mit einer Freundin ins Gartencenter (das lassen sie noch offen, habe ich heute im Internet gelesen), da wird dann eingekauft und viele Blumen- für Gemüsepflanzen ist es wohl noch zu früh – mal sehen – in den verrückten Wetterzeiten. Aber ein paar Frühkartoffeln (die mir ausgewachsen sind) habe ich schon eingepflanzt und ein ganzes Beet habe ich auch schon vorbereitet für  eine Bienen- und Blumenbepflanzung, so wichtig!

Morgen kümmere ich mich um die Himbeerpflanzen und Bärlauch wird auch geerntet, derzeit werden regelrechte Bärlauch-Orgien gefeiert. Ja, viel zu tun, aber das tut gut! Dem Körper und der Seele!

Ein Gedanke zu “Sonnige Zeiten

  1. Ein Garten ist wunderschön. Bei uns gibt’s ab heute Einschränkungen außer Haus zu gehen. Morgen (heute) gehe ich in den Wald spazieren um Natur zu schnuppern und dem drohenden Wahnsinn alleine in der Wohnung entgegen zu steuern. …. Dennoch finden wir die Maßnahmen nicht übertrieben. Im Vergleich zur Influenza geht es um das Wachstum der Krankheitsfälle.

    Hab heute gehört, dass sich in einer Grippesaison in etwa 5 – 10 % der Erwachsenen anstecken und von denen weniger als 1% einen solch schweren Verlauf haben, dass sie daran sterben. Mit Corona wird eine Ansteckung von 50 – 70 % der Erwachsenen erwartet und davon 1% Sterblichkeit ist eine ganz andere Anzahl an Todesfällen. Vor allem aber darum, dass nicht wie es dzt. in Italien ist, die Todesfälle nicht auch noch dadurch steigen, weil es nicht gleichzeitig ausrechend Betten gibt um die schweren Fälle zu betreuen. …. Und das sagen ja Virolog*innen und Ärzt*innen, keine Politiker*innen. …. Wenn ich mir ansehe, dass vor weniger als einer Woche die an Corona Erkrankten in Österreich weniger als 400 waren und wir jetzt bei über 1000 liegen, dann verbreitet sich dieses Virus halt enorm schnell. Das ist schon ein Problem.

    Bei Grippe sind doch manche Menschen geimpft bzw. haben etliche eine natürliche Immunabwehr, weil der Virus schon lange in der Bevölkerung grassiert, das ist halt beim Corona Virus noch nicht der Fall.

    Dennoch oder gerade deshalb ist es so wichtig, das Schöne besonders zu genießen und zu sehen. Uns gefällt, dass diese Situation unsere empathielose Gesellschaft hoffentlich wieder ein wenig zu einem Miteinander führt. In solchen Krisen rücken Menschen emotional zusammen. Auch dann wenn sie räumlich gesehen Abstand halten.

    Liebe Pollys/Melinas,
    genieße deinen Garten weiter und danke für die schöne Schilderung und Gesundheit.

    Alles Liebe
    „Benita“

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