Ich kann nicht mehr

ja, ich kann nicht mehr…. diesen Blog so weiterführen….. ich kann nicht mehr wieder und wieder ständig davon schreiben, wie es früher war und wie es jetzt ist…. Die Zeit des Gegenüberstellens ist nun vorbei.

Das Neue Denken ist nun so verinnerlicht, dass ich mir nicht mehr hier ständig bestätigen muss, dass alles – im Hinblick auf früher – besser geworden ist. Ich bin auch nicht mehr beseelt davon alles unbedingt an andere weitergeben zu müssen, weil ich so dankbar für dieses Neue bin und das Gefühl habe, Gutes muss man doch weitergeben.

Ich bin dankbar – oh ja – aber ich denke auch, wenn Leser diesen Blog hier verfolgt haben, dass sie ja meinen Weg irgendwie mit mir gegangen sind, meine Erfahrungen versucht haben nachzuvollziehen – und vielleicht sogar ein wenig davon profitiert haben, das eine oder andere, in ihr Leben hineinnehmen konnten, ausprobiert haben und selbst gemerkt – gespürt haben, was für sie verwertbar ist – so ist das genug.

Mehr kann ich nicht geben, oder besser gesagt, mehr ist da nicht zu geben…. der Rest muss in dem bereitwilligen Menschen – (bereitwillig dafür sich zu verändern) – sich auf den Weg zu machen – wie ich es tat (seit ich mich dem Psywesen verweigert habe) selbst getan werden, er muss den Weg „TUN“ – ihn selbst mutig gehen und eigene Erfahrungen damit machen.

Jetzt – seit den Tagen des Flow-Summit 2020 – ist mir so klar geworden, dass eine neue Ära für mich angebrochen ist – eine Zeit des ‚Jenseits‘-Wachsen – jenseits des Leids und der Hilflosigkeit. Beim Hören der letzten Speaker des online-kurses ist mir so klar geworden, dass ich nun genug Werkzeug habe, um mich weiter auf den Weg zu machen, ohne die Bestätigung durch andere. Ich habe nun das wichtigste Werkzeug erhalten um genug nach Innen zu hören und mich durch meine Innenführung leiten zu lassen. Ich bin unabhängig geworden.

Und da ist ja auch viel im Außen gewachsen – eine Philosophie-Gruppe und eine Gruppe die sich mit den Mystikern früherer Zeit beschäftigt und wo Personen sind, die sich auch weiterentwickeln wollen, Spirituelles suchen, Neues umsetzen und mit denen ich mich austauschen kann.

Ich spüre es wäre falsch – weiter so wie bisher zu schreiben – davon zu berichten, was geschehen ist seit ich mich jenseits der Psychotherapie (vor einem Jahr) auf den Weg gemacht habe mich mehr und mehr über Grenzen hinweg auszudehnen. Und dieser Weg war so abenteuerlich, so wichtig, so weiterführend in einem Tempo, das mir in all meinen Scheitertherapien nie begegnet ist.

Wenn ich jetzt Therapeut wäre – würde ich sicherlich ständig so weiterschreiben oder reden – wie es viele der Vortragenden im Flow-Summit tun – sie sind Lehrer und haben das zu ihrem Beruf gemacht (oder auch zu ihrer Berufung). Aber ich bin keine Therapeut und die Zeit wo ich angesichts des vielen Leids, dem ich auf dem ersten Blog – (Melinas Blog und den Followern dort)- begegnet bin – einschließlich meines eigenen – ist nun vorüber. Ich habe mich von den Altlasten des unbewussten Denkens befreit und das kann jeder, das kann wirklich jeder  – und wird es auch, wenn er an dem Punkt gelandet ist, dass er spürt; dass Vermehrung und ständige Wiederholung von alten Leid – nur mehr Leiden erschafft. Und irgendwann, wird es für ihn auch genug sein (egal wie lange es dauert) und er wird erleichtert feststellen, dass er gar keine neue Runde Leid leben muss, nur weil er in der Kindheit extrem schlechte Bedingungen hatte. Er wird die positiven Seiten, dieses extremen Leidens entdecken und sie begrüßen und nutzen und sehr zum Nutzen einer besseren Welt (für sich und andere) umwandeln können. Und wenn nicht….. wenn er dies nicht in diesem Leben schafft – weil er stirbt, ohne dies zu erfahren, ohne dieses Erkennen sich vielleicht suizidiert, dann wird er im nächsten Leben daran arbeiten. Wir sind alle dazu aufgerufen zu Lernen, deshalb sind wir hier und wir müssen alle dorthin, egal in welcher Zeit, denn dort wo wir herkommen gibt es die Zeit nicht.

Mit dem erneuten Zuhören bei Flow-Summit 2020 habe ich erkannt, dass mir dieses Denken schon so geläufig ist, dass mir diese Art zu Denken und zu Leben so bekannt ist, dass ich es verinnerlicht habe – und mich E. Tolle, Louise Hay, Donald Walsch, Dispenza und wie sie alle heißen an diesen Punkt meiner Entwicklung geführt haben.

„Alles hat seine Zeit“

Die wichtigste Erkenntnis – so wie ich sie jetzt lebensverändernd erkennen kann – war, dass ich begriffen habe, dass unsere Gedanken (unser EGO) der Schlüssel sind, dass wir mit unseren Gedanken unser Leben gestalten und uns das wenn es uns bewusst wird, dies auch gelingen kann, wenn wir die Unbewusstheit aufheben lernen. Durch Beobachtung und Aufmerksamkeit, die wir auf unsere Gedanken richten, indem wir merken, dass unsere Konditionierung von Früher in unserem Gehirn durch das stetige Denken wiederholen und ständig weiter selbst verfestigen. Statt diese Konditionierungen von Früher, zu überprüfen, sie als die anderer Menschen identifizieren und damit aufzuheben und endlich unser eigenes Leben finden und führen können – endlich ohne den uns eingefrästen Unsinn.

Mir fällt grad etwas ein, was ich unlängst jemanden sagen hörte: Wieso glauben wir Menschen, die negativen Sätze und Konditionierungen aus der Kindheit, immer noch – obwohl sie doch deutlich gezeigt haben, dass sie ihr Leben selbst nicht auf die Reihe bekommen haben. Ja, wir haben von unseren unvollkommenen Eltern, die in meinem Fall z.B. gewalttätig, missbrauchend, vernachlässigend waren und in ihrem Leben selbst nicht zurecht kamen, die Sätze übernommen, die uns ein halbes Leben in Gefangenschaft gehalten haben.

Nicht, dass diese neue Erkenntnis nun mit sich bringt, dass wir glücklich vor uns hindümpeln können, ganz bestimmt nicht – denn jetzt fängt das eigentliche Wachstum an, das sich entwickeln zu dem Menschen, als der wir gedacht waren von Anfang an, der zu werden, der wir sind ohne diese Altlasten in uns. Das geht auch nicht ohne schmerzhafte Episoden, aber völlig andere Schmerzen, Wachstumsschmerzen, aber sie sind gleichzeitig auch voller Hoffnung und Vorwärtsschreiten – hin zu Spiritualität und Vervollkommnung unseres Seins, das völlig anders ist als die Wiederholung und der Stillstand durch Leid. Diesen Unterschied aber werden nur die spüren, wenn sie den Weg erst mal gehen, nicht nur im Kopf und in der Vorstellung, sondern mit dem Eintritt in ein völlig neues Denken und Fühlen.

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