Untersuchungen zum Thema: Nettsein

Ich habe eine online-Zeitung  abonniert, in der NUR positive Sachen stehen – als Gegengewicht zu den blutrünstigen, grausamen Dingen, die in den üblichen Zeitungen stehen. Schließlich gibt es doch auch jeden Tag so viel Gutes was geschieht. Und da steht in dieser Woche u.a. das:

„Wer nett zu anderen ist, macht sich damit selbst glücklicher,  gesünder und kann dadurch sogar sein Leben verlängern. Eine Stiftung hat Ergebnisse zusammengetragen, die beeindruckend sind. 

Freundlich sein verändert das Gehirn und damit auch die Lebensqualität. Akte der Freundlichkeit, vor allem gegenüber fremden Menschen, sind dabei besonders wirksam. Gute Taten ohne die Erwartung einer Gegenleistung. Dadurch werden wir selbst glücklicher. 

Studie zeigt Effekte von Freundlichkeit

Teilnehmer einer Studie an der Berkeley Universität gaben an, dass sie, nachdem sie andern geholfen haben, mehr Energie hatten und sich allgemein stärker, optimistischer und selbstbewusster fühlten. Zudem berichteten viele, dass sie gelassener waren. 

Durch freundliches Handeln wird der Neurotransmitter Serotonin ausgeschüttet. Dadurch nehmen Menschen sich selbst und ihre Welt anders wahr. Eine Ärztin aus Kalifornien, Dr. Sonja Lyubomirsky forschte mehr als 20 Jahre zum Thema Glück. Sie sagt, wer gut zu Anderen ist, fühlt sich als guter Mensch und ist dadurch optimistischer, positiver und moralischer. 

Im Buch „Raising Hapiness“ von Christine Carter heißt es: „Menschen über 55, die sich freiwillig in Organisationen einbringen, haben eine um 44 Prozent verringerte Wahrscheinlichkeit, verfrüht zu sterben. Und zwar nachdem sämtliche anderen Faktoren wie Gesundheit, Geschlecht, oder Gewohnheiten wie Rauchen ausgeschlossen wurden. Dieser Effekt ist stärker, als viermal in der Woche Sport zu treiben“.

Eine Studie der Harvard Uni besagt auch, dass Menschen, die Gutes tun, z. B. Geld spenden, glücklicher sind als jene, die es nicht tun. Das wirkt sich zudem auf die Gesundheit aus: Forscher konnten weitere Effekte der Freundlichkeit nachweisen. Unter anderem weniger Depressionen, weniger Ängste und Sorgen und weniger Schmerzen und Bluthochdruck. Neben dem Serotonin wird auch Oxytocin freigesetzt, welches als Bindungshormon bekannt ist und beim Kuscheln ausgeschüttet wird. Und das Cortisol, das Hormon welches bei Stress ausgeschüttet wird, verringert sich um 23 Prozent. 

Quelle: Mymonk 

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