Beziehungen 2

Fortsetzung Beziehungen von L. Hay:

„Betrachten Sie irgend jemand in Ihrem Leben, der Sie aufregt. Beschreiben Sie 3 Dinge, die Ihnen an diesem Mensche nicht gefallen, etwas das er Ihrer Meinung nach verändern sollte. Jetzt schauen Sie tief in sich hinein und stellen sich selbst die Frage: Wo bin ich genauso und wann tue ich dieselben Dinge? 

Schließen Sie die Augen und nehmen Sie sich Zeit dafür und stellen Sie sich die Frage: Bin ich gewillt mich zu verändern? Wenn Sie die entsprechenden Gewohnheiten und Überzeugungen aus Ihrem Denken entfernen, werden sich jene Menschen verändern oder sie werden aus Ihrer Umgebung verschwinden. Wenn Sie ein unzuverlässigen Freund haben, der sie im Stich lässt, gehen Sie in sich und fragen Sie sich selbst: In welchem Bereich Ihres Lebens  sind Sie selbst unzuverlässig? Und wann lassen Sie andere im Stich? Entspricht das Ihrer Überzeugung? Wenn Sie einen Liebhaber haben, der gefühllos zu sein scheint, dann schauen Sie ob es in Ihnen eine Überzeugung gibt, die daher kommt, dass Sie als Kind ihre Eltern beobachtet haben, vielleicht eine Mutter, die immer nörgelte und Sie nicht unterstützt hat. Betrachten Sie wieder Ihre Überzeugungen, die in Ihrer Kindheit begründet sind. Hat ein Elternteil dauernd genörgelt oder war nicht kooperativ? Sind Sie auch so? Wenn Sie ein Kind haben mit Gewohnheiten, die Sie stören, garantiere ich Ihnen, dass das Ihre Gewohnheiten sind. Kinder lernen nur durch nachahmen der Erwachsenen, die um sie sind. Bringen Sie das in Ihrem Leben in Ordnung und dann werden Sie feststellen, dass das Kind sich von alleine ändert. Das ist die einzige Art andere zu ändern, man muss zuerst sich selbst ändern. Ändern Sie Ihr Verhaltensmuster und Sie werden feststellen, dass auch die anderen anders sind. Es ist nutzlos jemanden die Schuld zu geben, ihre Kraft wird vergeudet wenn Sie jemanden beschuldigen, behalten Sie Ihre Kraft – ohne Kraft können wir keine Veränderungen erzielen. Ein hilfloses Opfer kann keinen Ausweg finden.“ 

***

Diese Übung muss ich wohl noch ein paarmal machen…. Da gibt es doch einige Leutchen, deren Verhalten mir doch auf die Nerven gehen. Ich nehme an, die narzistischen Politiker sind da wohl nicht gemeint ;-). Und in der Vergangenheitsschau müssen da auch einige Beziehungen auf den Prüfstand. Das scheint mir richtige Arbeit zu werden. 😉

Schon vor ungefähr 30 Jahren ist mir unten stehender Spruch in die Hände gefallen, den ich mir damals an meinem Arbeitsplatz, gegenüber meines Schreibtisches gehängt habe.

An einen schwierigen Menschen

Du bist mein Fegefeuer,

Du reinigst mich.

Dein Blick peinigt mich.

Dein Wesen regt mich auf.

Dein Blick erinnert mich an etwas, was ich bisher mit Erfolg verdrängen konnte.

Dein Tonfall reizt mich.

In Deinem Wesen entdecke ich etwas, was ich bisher nicht gefunden habe.

Deine Art und Weise zu leben steht im Widerspruch zu meiner Denk- und Lebensweise.

Du bist ein Feuer, das mir weh tut und mich wärmt in einem.

Ich weiß, du bist nicht zufällig in mein Leben getreten.

Unausweichlich warst du da!

Du hast an mir (d)eine Aufgabe zu erfüllen.

Ich habe an Dir (m)einen Auftrag durchzuführen.

(Es ist geheimnisvoll, auf Grund von Aufträgen einander begegnen zu müssen.)

Wir sind (nicht nur Menschen, wir sind) füreinander Gesandte.

Du wirst mich so lange herausfordern, bis ich eins bin mit Dir“

 

Martin Gutl (österreichischer Priester)

 

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