Veränderungen im Geist

Nun will ich weiter von den Erkenntnissen von Louise Hay berichten:

„Sie sind viel mehr als Ihr Geist und ihr Denken“. Sie denken vielleicht, dass Ihr Geist den Ton angibt, aber das kommt nur daher, dass Sie Ihren Geist so geschult haben so zu denken. Sie können Ihr Werkzeug Geist auch umschulen. Ihr Geist ist ein Werkzeug, das sie auf jede Art, die Sie sich wünschen, einsetzen können. Die Art wie Sie ihren Geist gerade benutzen ist nur Gewohnheitssache. Gewohnheiten, alle Gewohnheiten, können verändert werden, wenn Sie es wollen, oder sogar wenn wir nur wissen, dass es möglich ist.

Beruhigen Sie  für einen Moment das Geplapper Ihres Geistes und denken Sie ernsthaft über diese Vorstellung nach. Ihr Geist ein Werkzeug. Sie haben die Wahl es auf jede Art die Ihnen gefällt zu benutzen. Die Gedanken für die sie sich entscheiden, schaffen die Erfahrungen, die sie machen. Wenn Sie glauben, dass es hart oder schwierig ist, einen Gedanken oder eine Gewohnheit zu verändern, dann wird die Wahl dieses Gedanken für Sie zur Wirklichkeit werden. Wenn Sie sich für den Gedanken entscheiden werden, es wird leichter für mich Veränderungen vorzunehmen, dann wird die Wahl dieses Gedankens, für Sie zur Realität werden.

Es gibt eine unglaubliche Macht und Vernunft in Ihnen, die ununterbrochen auf Ihre Gedanken antwortet. Sie schließen sich dieser Macht an, indem Sie lernen Ihren Geist durch bewusste Auswahl zu kontrollieren. Denken Sie nicht Ihr Geist sei der Kontrolleur. Sie befinden sich in der Situation ihren Geist zu kontrollieren. Sie benutzen Ihren Geist! Sie können aufhören, diese überholten Gedanken zu denken. Wenn Ihr früheres Denken zurück zu kehren und zu sagen versucht, es wäre zu schwierig sich zu verändern, übernehmen Sie eine geistige Kontrolle vor und sagen Sie zu Ihrem Geist: Ich entscheide mich jetzt dafür zu glauben, dass es mir gelingt mich zu verändern und meine neuen geistigen Fähigkeiten anzuwenden.“

***

Das ist doch eine wundervolle Anleitung finde ich. Wenn ich also aus den überalterten, gewohnheitsmäßigen Gedankenschleifen, die stets das Gleiche wiederholen – raus will, dann bedarf es ein wenig Aufmerksamkeit, Konzentration und den Willen diese Gewohnheiten – die uns schaden – zu verändern. Es ist ja nicht so, dass wir das ab jetzt immer tun müssen, sondern wir üben sozusagen eine neue Gewohnheit (mit der wir besser, schmerzfreier, konstruktiver leben können) ein, dann übernimmt die neue Gewohnheit die Steuerung und wir müssen nur ab und zu (wenn wir merken, das Alte Muster ist wieder grad zurück gekehrt) prüfen ob die alten Gedanken wieder übernommen haben. Schließlich haben wir die jahrzehntelang gedacht und danach gehandelt – sie werden ab und zu versuchen ins alte Fahrwasser zu kommen.

Aber was hindert uns – selbst wenn wir gerade Louise Hay nicht glauben – es einfach mal eine kurze Weile auszuprobieren? Wenn sie recht hat werden wir es merken oder? Und wenn wir spüren, dass sie recht hat, können wir es glauben und weiter tun – bis eine neue, bessere Gewohnheit etabliert ist.

Also ich habe das in den letzten Monaten tatsächlich gemacht (da kannte ich die CDs von L. Hay und E. Tolle noch gar nicht – es sagte mir mein gesunder Menschenverstand). Nehmen wir das Beispiel aus der Kindheit wo wir abgewertet, beschimpft etc. (Du taugst nichts, aus dir wird nie was werden oder noch viel Schlimmeres). Jedesmal wenn wir gerade bemerken, dass unsere Gedanken dieser Abwertung erscheinen, wenn wir dann die Affirmationen die L. Hay da vorgeschlagen hat (in den vorigen Beiträgen) laut aussprechen und denken (aussprechen ist wirkungsvoller sagt sie) werden wir uns mit Sicherheit besser fühlen. Bei mir funktioniert das! Und das ist keine Verdrängung, im Gegenteil, das ist die Auflösung dieser falschen Glaubenssätze, die man in uns als Kind eingesetzt hat. Es ist nicht unsere Wahrheit, sondern das Denken unserer früheren Menschen, denen wir als Kind ausgeliefert waren, aber das ist nicht wirklich wahr.

Also lasst uns weiter üben unser wahres Selbst zu befreien von dem Schrott des überholten Denkens unserer Eltern und das wir zur Wahrheit gemacht haben (und unser Leben eingeschränkt hat) indem wir ihre Gedanken und Sichtweisen ständig weiter wiederholt haben, bis wir glaubten, wir wären so.

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