Sich von unliebsamen Gewohnheiten trennen

Auszug aus Louise Hays CDs „Gesundheit  für Körper und Seele“ ist schon älter gibt es nicht mehr zu kaufen in dieser Fassung.-

Gleichgültig wovon wir uns in unserem Leben auch trennen wollen, es ist nur ein Symptom… nur ein äußeres Zeichen. Der Versuch das Symptom zu beseitigen, ohne die Ursache auszuräumen, ist vollkommen nutzlos. Denn sobald unsere Willensstärke nachlässt, taucht das Symptom wieder auf. 

Ich sage den Klienten: In Ihnen muss ein Bedürfnis sein nach diesem Zustand, sonst hätten sie ihn nicht. Lassen Sie uns einen Schritt zurückgehen und an der Bereitwilligkeit arbeiten, sich von einem Bedürfnis zu befreien. Wenn das Bedürfnis verschwunden ist werden sie kein Verlangen mehr nach Zigaretten, zuviel Essen, dunkle Gedanken oder negative Verhaltensmuster haben.

Eine der nützlichen Erklärungen ist: Ich bin bereit mit von dem Bedürfnis nach Widerstand, Kopfschmerzen, Übergewicht, nach Geldmangel oder was auch immer zu lösen.

Ja, ich weiß, das klingt echt schräg für Menschen, die sich als Spielball des Schicksal empfinden, die glauben, dass sie keine Macht haben in diesem Leben etwas zu verändern, Menschen die darauf warten, dass von Außen Hilfe kommt und die sich als Opfer fühlen (schließlich habe ich mich jahrelang genauso gefühlt). Aber genau für diese Menschen sind diese Texte und wenn sie es schaffen, den Widerstand gegen solche Aussagen zu überwinden und sie für möglich halten (also den Widerstand dagegen aufgeben), können sie zur Selbstwirksamkeit finden und der Hilflosigkeit entkommen und anfangen ihr Leben so zu gestalten wie sie es wollen. Mit anderen Worten: sie können sich von alten Gedankenmustern befreien und anfangen selbstbestimmt zu leben, frei werden von den Glaubenssätzen, die man als Kind in sie zementiert hat  – kurz sie können frei werden und zu ihrem wahren Selbst finden.

„Die Netze,die wir um uns herum geflochten haben, müssen entflochten werden. Wenn Sie jemals versucht haben einen Wollknäuel zu entwirren, dann wissen Sie, durch heftiges Zerren und Ziehen, wird es nur schlimmer. Sie müssen sehr vorsichtig und geduldig die Knoten entwirren. Seien Sie vorsichtig und geduldig, wenn sie ihre geistigen Knoten entwirren, holen Sie sich Hilfe, wenn Sie sie brauchen, bemühen Sie sich um eine liebevolle Haltung während dieses Vorgangs. Die Bereitwilligkeit etwas Altes hinter sich zu lassen ist der Schlüssel. Das ist das Geheimnis.

Wenn ich davon spreche ein Bedürfnis nach einem Problem zu haben, dann meine ich, dass wir nach unserer entsprechenden Zusammensetzung von Gedankenmustern, das Bedürfnis nach bestimmten äußeren Zeichen oder Erfahrungen haben. Jedes äußere Zeichen ist der natürliche Ausdruck eines inneren Gedankenmusters, es ist verschwendete Energie und verstärkt oft das Problem nur noch, wenn man nur noch gegen das äußere Zeichen oder Symptom  kämpft. Eines meiner äußeren Zeichen wird wohl das Hinausschieben sein, wenn eines meiner inneren Überzeugungssysteme oder ‚Gedankenmuster: „Ich bin wertlos“ lautet. Zögern ist letztlich aber nur eine Art uns von dem fern zu halten – wo wir eigentlich hinwollen. Die meisten zögernden Menschen werden viel Zeit und Energie verbrauchen, sich wegen dem Zögern zu beschimpfen. Sie werden sich faul nennen, sich selbst gefühlsmäßig als schlechte Menschen und Versager begreifen. Ein anderes Symptom ist der Ärger über das Wohlergehen der anderen (oder Neid). Der Ärger über das Wohlergehen ist aber nur eine weitere Sperre für die eigene Entwicklung und Veränderung.“

Auf meinem neuen Weg ist mir das genauso hier auf meinem Blog passiert. Zwar haben mich viele aus der Zeit früher, und dem alten Blog, noch begleiten wollen und sind mir gefolgt, aber je mehr es mir gut ging mit dem Neuen, von dem ich hier berichtete, desto mehr Gegenbewegung erlebte ich hier und das fand ich sehr traurig, weil die Menschen mit denen ich früher auf meinem Weg des Leides und des Schmerzes viel teilte (was ich mittlerweile im Rückblick als eher destruktiv ansehe, weil es mich lange dort festhielt, denn immerhin bekam ich viel tröstende Kommentare) und ich es nicht verstehen konnte, warum sie offensichtlich meinen konstruktiveren Weg – heraus aus dem Schmerz – so bekämpften oder ihn auch nicht glaubten, oder ihn so sahen, dass er nur für ganz starke Menschen wäre (wie eine schrieb) und eine mich sogar undankbar fand, weil ich doch so viel Tröstung erhalten hatte und sie sich durch meine klare Rückschau (in meinem Beitrag: ‚Schonungslose Betrachtungen‘ meines eigenen Seins, als ich damals auf dem destruktiven Weg noch wandelnd, sehr genau untersuchte) angegriffen fühlte.

Mit dieser Erklärung von L. Hay wird mir das wesentlich verständlicher.

 

 

 

4 Gedanken zu “Sich von unliebsamen Gewohnheiten trennen

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