Tag 5 – Dalai Lama – letzte Folge

In den heutigen Beiträgen dreht sich alles um die Themen Glücklichsein und Mitgefühl.

Wieder hier einige Auszüge aus der Rede von ihm, in grüner Farbe:

In den letzten Tagen haben wir uns den Themen rund um inneren und äußeren Frieden gewidmet!
Wir haben gesehen, dass ein friedliches Miteinander durchaus möglich ist.
Aber Selbstverantwortung ist dabei ein wichtiger Punkt!

„Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen und Tiere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein.“ S.H. der Dalai Lama

Die Kunst des Glücks

Meine Überzeugung ist, dass wir alle eine Sehnsucht nach Frieden und Ruhe haben und jeder hat das Recht dazu es zu erreichen. Um das zu erreichen versuchen manche mit allen Mitteln dies durchzusetzen. Doch die Wahl der Mittel sind nicht immer klug gewählt. Meist wählen viele kurzfristige Methoden über die Sinneseindrücke – suchen Vergnügen  über Körpersinne – was davon bleibt ist, dass sie nur kurz dauern.

Langfristig ist es besser einen realistischen Weg zu gehen – erst analysieren. Wir brauchen dazu die Bereitschaft kurzfristige Ziele hinten an zu stellen, um ein langfristigeres Ziel zu erreichen. Als Menschen sind wir in der Lage langfristigere Ziele zu erreichen. 

Mit tieferen geistigem Sinn erreichen wir, dass die Wirkung länger anhält. Wenn wir auf der der Sinnesebene (materielle) viel Zeit verbringen sind wir nicht so nachhaltig zufrieden. 

Wichtig ist – in uns selbst zu schauen – dann kommen die Reaktionen aus dem Inneren oder das Äußere erinnert uns an Dinge im Innern, die wir noch tun müssen.  Die Ursache von Glück ist, dass wir mehr unsere Innere Welt erforschen, sie versuchen zu verstehen – unser Bewusstsein beobachten (Wut, Ärger z.B.), versuchen wir z.B. den Ärger  zu erfassen, woher er kommt, was er mit uns macht…. Langeweile ist schädlich wenn es darum geht einen scharfen Verstand zu entwickeln.

Schauen wir das 20ste Jahrhundert an. Es war wichtig, wir haben uns viel Wissen angeeignet, aber es war auch ein Jahrhundert in dem sehr viel Blutvergießen und Zerstörung geschehen ist. Gewalt bei den Jugendlichen und Kriege – sind ein Hinweis, dass etwas schiefgegangen ist…. überdenken wir, was wir in Zukunft anders machen können. (Die Schere zwischen arm und reich….) Materielle Teilhabe sollte doch auch allen Menschen zustehen.

Moralische Prinzipien fehlen – Selbstdisziplin – üben. Wir haben die Tendenz die Umwelt auszubeuten, wir brauchen die Ressourcen auf – auch dies ist ein Zeichen dafür, dass uns Werte fehlen – ethische Werte.

Wenn wir moralische Haltung einnehmen, um eine bessere Welt zu schaffen, brauchen wir Mitgefühl und dass wir Rücksicht auf andere nehmen. Wir sind alle Teil des Ganzens und wenn wir auch auf den Vorteil für Andere achten, dann geht es uns selbst auch besser. Dann ist kein Raum mehr für Ausbeutung und gesunde Entwicklung ist möglich.

Zuneigung, Empathie und Verbundenheit ist tief in uns verankert. Und die Aufmerksamkeit darauf zu richten und die Verbundenheit zu spüren ist so wichtig. Menschlichkeit ist die Basis. Wenn wir mehr in dieser Kategorie denken und nicht immer nur Ich, dann kann es gelingen.  Wir  alle teilen diese Welt und sie gehört uns allen. Ein warmes Herz öffnet unsere Mitmenschen. Wenn wir links und rechts schauen – was könnte der oder der mir antun – so bleiben wir in der Angst – dagegen wenn wir ein offenes Herz haben, dann ist mehr Offenheit und Transparenz. Wir sollten immer den ersten Schritt machen – den Versuch starten auf den anderen zuzugehen. Manchmal bekommen wir auch nicht die Reaktion zurück – (aber in den meisten Fällen kommt die freundliche Reaktion zurück, die wir erwarten), aber das sollte uns nicht abhalten es wieder und wieder zu versuchen mit offenen Herzen und Mitgefühl aufeinander zuzugehen. Dieses Gefühl zu nähren und und nicht es verlieren.

Dann sprach am Schluss noch der Landesvorsitzende von Kärnten zum Abschied, er sagte:

„Auch nachdem Sie uns verlassen haben, werden Sie Spuren hinterlassen, die nicht sofort wieder verschwinden werden.“

Dann schenkte er dem Dalai Lama noch den Landesorden und der senkte den Kopf, um sich den Orden an der Kette um den Hals hängen zu lassen, aber die Kette war zu kurz und der Dalai Lama hängte sich schließlich den Orden an der Kette (unter dem Lachen, des ganzen Saales) ans Ohr. Am Ende trug er den Orden auch noch um den Kopf wie eine Krone. Seine Heiligkeit hat wirklich einen guten Humor. Es war ein schöner Abschied – ein krönender Abschluss.

 

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