In Gedanken….

Für manche Menschen zählt nicht mal das, was der Dalai Lama sagt. Und noch viel mehr Menschen kennen ihn nicht mal. Gottseidank kennen ihn doch viele Deutsche. Aber ich frage mich schon weshalb manche Menschen die Weisheit dieses Menschen nicht reinlassen können, sich nicht dafür interessieren, wenn er doch so viel Wichtiges zu uns als Individuen sagt, das uns zu mehr Glück und Zufriedenheit führen könnte. Was ist das, dass so viele Menschen in ihrem Leid, ihrer Unzufriedenheit, in ihrer Unbewusstheit bleiben wollen – statt ihr Leben (und das der Welt) zu verbessern.

Was hilft es schon, wenn wir uns über die Politik aufregen, auf sie schimpfen, das verändert gar nichts. Wir sind das Volk – ja (aber nicht so wie die AFD das meint), wir – jeder Einzelne bestimmt darüber wie es weitergeht mit uns Menschen, mit den Kriegen, mit der Natur, der Welt…. Jeder einzelne sollte für sich daran arbeiten, mehr Verantwortung im täglichen Leben zu übernehmen – und jeder kann das – sogar Rollstuhlfahrer, Behinderte, Kinder (die machen es uns grad vor) können das – JEDER – wirklich jeder. Und wie sagte der Dalai Lama – „sich selbst nicht so wichtig nehmen“ dient dem inneren Frieden, „mehr für andere tun“ macht zufriedener, verringert sein eigenes Leid.

Warum wollen so viele Leute lieber in ihrem Sumpf wühlen – in ihrem Leid bleiben, als sich wenigsten ein wenig zu bewegen, der Rest kommt dann schon nach. Statt in der schrecklichen Vergangenheit zu verweilen und wieder und wieder Stagnation zu erleben und an den gleichen Dingen zu scheitern, wäre es doch viel leichter genau hinzuschauen ob wir wirklich so hilflos sind wie wir glauben und alles den „alten, weißen Männern in der Politik“ zu überlassen. Warum glauben wir, dass die es machen sollen, dass die eine Erleuchtung bekommen sollten? Und nicht wir?

Ich wünsche mir für die heutige Wahl im Osten, dass jede Menge Menschen aufwachen!

 

 

 

5 Gedanken zu “In Gedanken….

  1. jeder mensch ist in seinem eigenen bewusstseinszustand. er kann nur das wissen und sehen, empfinden und wahrnehmen, was ihm sein persönlicher bewusstseinszustand ermöglicht. er kann nicht mehr wahrnehmen, weil ich es mir wünsche oder ich denke, er müsste doch mehr wahrnehmen, als er tut.
    er ist einfach da wo er ist. wie ein baum, der selbst entscheidet, wann er früchte trägt. ich kann die früchte nicht machen. ich kann mir nur den baum so anschauen, wie er gerade vor mir steht.
    was ich tun kann, ist mich meinem eigenen bewusstseinszustand zuwenden. der färbt dann ab oder auch nicht.

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    • Es hängt vielleicht mit den eigenen gemachten Erfahrungen zusammen. Ich konnte immer sehr viel nutzen, von anderen – ist wahrscheinlich das Ding mit meinen Hang zur Selbstwirksamkeit – muss alles immer erst „inputen“, dann durch meine 7 Mägen verdauen und dann kommt das raus, was ich nicht will und schließlich das was ich gebrauchen kann für mich. So schlage ich mich durchs Leben – ist mein Ding. 😉 Ja, die Menschen sind verschieden.
      Ich glaub, wenn ich nicht so gewesen wäre, und vieles aufsaugen konnte, von wohlmeinenden Leuten, dann wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin.

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