Eine Geschichte – und so wahr

„Wie man in den Wald hineinruft…

Vor den Toren der Stadt saß einmal ein alter Mann. Jeder, der in die Stadt wollte, kam an ihm vorbei. Ein Fremder hielt an und fragte den Alten: “Sag, wie sind die Menschen hier in der Stadt?”

“Wie waren sie denn dort, wo Ihr zuletzt gewesen seid?”, fragte der Alte zurück.

“Wunderbar. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Sie waren freundlich, großzügig und stets hilfsbereit.”

“So etwa werden sie auch hier sein.”

Dann kam ein anderer Fremder zu dem alten Mann.

Auch er fragte: “Sag mir doch Alter, wie sind die Menschen hier in der Stadt?”

“Wie waren sie denn dort, wo Ihr zuletzt gewesen seid?”, lautete die Gegenfrage.

“Schrecklich. Sie waren gemein, unfreundlich, keiner half dem anderen.”

“So, fürchte ich, werden sie auch hier sein.”

Verfasser unbekannt

Diese Geschichte sagt dasselbe aus wie die Metaphergeschichte von dem‘ Tempel der 1000 Spiegel, die ich hier bzw. im alten Blog MelinasSchreibfamilie bereits schon mal reingestellt habe. Ich habe erlebt, dass diese Geschichte einige Menschen nicht verstehen konnten. Vielleicht ist diese Geschichte, mit der gleichen Aussage, aber direkter verpackt – leichter zu verstehen.

Sie ist so wichtig und wahr. Sie sagt ja aus, dass wir ein Lenker unseres in der Welt sein können und wer es ausprobiert, wird es am eigenen Leib erfahren.

Ja, egal wo wir hingehen…. wir nehmen uns selbst mit!

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