Das AFD-Phänomen

Wie das so ist mit den Resonanzen und dem Gesetz der Anziehung 😉 …. da musste ich heute Morgen, als ich meine emails las – doch schmunzeln.

Da fand ich doch folgenden Text in einem von mir abonnierten Newsletter vor:

„Wenn dein Leben nicht so prall ist.

Und wenn du dich nur mit Menschen umgibst, die deine Meinung teilen. Die dich bestätigen, wie schwer du es hast. Die gemeinsam mit dir jammern. Und wütend sind auf die da draußen.

Dann wird dein Leben wahrscheinlich auch morgen und übermorgen nicht so prall sein.

Wenn etwas besser werden soll, dann hilft es enorm, wenn ich anders handele, anders denke und anderen Menschen mehr zuhöre als bisher.

Und ja, zugegeben: Das ist die schwerste Aufgabe der Welt.

von Ralf Senftleben „Zeitzuleben“ daily … (Newsletter)

Aber nun zum Thema AFD-Phänomen:

Ist ja grad aktuelles Thema in den Medien, der Hass, die Hetze und die Fäkaliensprache. Von der hasserfüllten Sprache zum Mord ist manchmal nur ein kleiner Schritt, wie man sieht. Da sollte man vorsichtig sein mit seiner Ausdrucksweise.

Auch in den Blogs (gerade erlebt) ist das zu beobachten. Solange man ins gleiche Horn bläst – ist alles gut (und sie liken und folgen Dir) aber wehe Du hast inzwischen eine andere Meinung (entwickelt, hast Dir eine andere Sichtweise durch Reflexion angeeignet, die nicht mehr mit den Followern übereinstimmt), und sagst die auch noch, dann wirst Du zum Feind. (Das geht sogar soweit, dass wenn Du Gott und Deinen Glauben ins Spiel bringst, dass sie sich „entfolgen“) Veränderung des Denkens ist ja schwer, für mich auch, dennoch habe ich schon oft erlebt, dass solche Quer- und außer der Reihedenker, mir oft zu einem neuen Blick verholfen haben und sogar geschafft haben, mich aus den immer sich wiederholenden Kreisdenken, zu befreien.

So sieht man doch, wie die Innere neue Haltung sich sofort im Außen ausdrückt in Form von neuen Manifestationen in seinem Leben – und dem Hinweis oder der Bestätigung, dass es wichtig ist das neue Denken auch umzusetzen. Nur ein Kleingeist wird sofort das Neue wieder zurückdrehen – aus Angst nicht anerkannt zu werden – und kehrt zurück zu den alten Blashörnern.

Manchmal ist es auch der unbewusste Neid, dass es andere schon geschafft haben „sich zu erweitern“ und Engstirnigkeit hinter sich zu lassen. Denn eigentlich glaube ich fest daran, dass jede Seele lernen will und nicht in negativen Denken verharren.

Aber um die AFD wieder ins Spiel zu bringen (die gleichzeitig ja auch ein nicht so gern gesehener Spiegel unserer Gesellschaft ist) – sie sind nicht die Einzigen. Wer Neues leben will wird entweder angefeindet oder muss sich distanzieren vom Alten. Die die noch in den alten Denkmustern verharren – sind solche, die noch nicht so weit sind (und da laufen Bemühungen sowieso nur ins Leere und ist nur Energieverschwendung) oder der Andere hat schon die Tendenz zum überprüfen und will raus aus seinen festgefahrenen -Denkmustern. Jemand sagte mir gestern dazu: oft sei es die Angst vor dem Neuen, was die Menschen im alten Elend festhält.

 

 

2 Gedanken zu “Das AFD-Phänomen

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