Gleichgewicht 2

Eine von uns – ich glaub es ist die Eleonore – ist eine Bremserin und gleichzeitig hält sie uns im Gleichgewicht (nicht nur sie, da sind einige von uns diesbezüglich am Wirken).

Durch die Auseinandersetzung mit dem 4. hermetischen Gesetz, kommen viele Gedanken, die ja auch meinen Glaubenssatz (seit meiner Kindheit) bedienen bzw. im Widerspruch beleuchten. Beides! Meine ärgerliche Pattsituation Leben vs. Sterben, die in diesem Glaubenssatz enthalten ist und unauflöslich scheint – ist zur Zeit gerade im Fokus.

Hier ein Auszug aus der Hermetik und dem Gesetz der Polarität.:

Alles ist zweifach; alles hat zwei Pole; gleich und ungleich ist dasselbe; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.

So sind beispielsweise „Hitze“ und „Kälte“ für uns offensichtliche Gegensätze. Doch eigentlich sind es nur zwei subjektive Empfindungen ein und desselben Dings: Wärme. Man kann nicht sagen, dass dort Kälte aufhört und dort Hitze beginnt. Sie gehen ineinander über. Die scheinbar gegensätzlichen Extreme berühren sich.

Genauso verhält es sich mit „richtig“ und „falsch“, „gut“ und „böse, „links“ und „rechts“, „klein“ und „groß“, „hell“ und „dunkel“, „leise“ und „laut“, „positiv“ und „negativ“. All dies sind gegensätzliche Pole, doch keines von ihnen ist absolut definierbar. Drehst du dich um 180°, wird rechts zu links und links zu rechts. Änderst du deine Sichtweise bezüglich etwas, kann aus einer negativen Bewertung eine positive werden.

Nichts ist festgelegt! Eigene Wahrheiten, Meinungen, Sichtweisen und Standpunkte sind immer nur ein Teil des Ganzen. Sie sind nie absolut und beinhalten stets das Gegenteil in sich. Ohne Schwarz gibt es kein Weiß und ohne Weiß kein Schwarz. Alles ist miteinander verwoben und existiert nur durch die Existenz des entsprechenden Gegenpols. Man kann das Licht nur erfahren, wenn man die Dunkelheit kennt.

Das hermetische Gesetz der Polarität hilft dabei zu erkennen, dass alles relativ ist. Nichts ist von Natur aus einer bestimmten Eigenschaft zugewiesen. Erst das eigene Denken entscheidet, was wir wo zuordnen. Die Kunst besteht darin, den Grad (die Schwingung), wie du einer polaren Erscheinung begegnest, so zu ändern, dass sie deiner Entwicklung dienlich ist.“…

Ich stell mir dabei eine Linie vor. Auf der einen Seite (in meinem Thema) Leben (gut und mit meinem ganzen Potential lebend) auf der anderen Seite Sterben (meine Sehnsucht zu gehen von dieser Erde, es beenden).

Leben —————————————————————————————————————-Sterben

Wenn ich also entscheiden kann bzw. mein Denken, kann ich mich einordnen an welcher Stelle der Linie ich sein will. Alles auf dieser Linie gehört zusammen. Aber wie mache ich das in der Praxis? Mein Glaubenssatz ermöglicht mir bislang mich nur genau in der Mitte aufzuhalten bzw. mit kleinen Schwankungen. So halte ich das Gleichgewicht (Pattsituation). So werde ich nie sterben können und nie wirklich leben und mein ganzes Potential entfalten. So werde ich als lebender Zombie in  100 Jahren noch hier sein. 😉

Ich muss in dem Buch von Wollschläger weiterlesen, denn….. laut Hermetik gibt es für alles eine Lösung.

 

3 Gedanken zu “Gleichgewicht 2

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